Bürgerversammlungen in Hof: Stadtpolitik erleben & mitreden
Bürgerversammlung in Hof 2026: Termine, Ablauf und Vorbereitung
Bei den Bürgerversammlungen in Hof informieren Stadtspitze und Verwaltung über Stadtpolitik, Projekte und Planungen. Wer sich vorbereitet, kann konkrete Fragen stellen, Anliegen einbringen und so Verkehr, Stadtentwicklung und Klimaanpassung in der Stadt aktiv mitgestalten.
Was ist eine Bürgerversammlung in Hof?
Die Bürgerversammlung ist eine öffentliche Veranstaltung der Stadt, bei der Bürgerinnen und Bürger über wichtige Themen informiert werden und selbst zu Wort kommen. Die Stadtspitze und Fachbereiche berichten über laufende und geplante Vorhaben, erläutern Hintergründe und Zeitpläne und nehmen Rückfragen sowie Anregungen auf.
Im Mittelpunkt stehen Anliegen aus dem Alltag der Einwohnerinnen und Einwohner – zum Beispiel zu sicheren Schulwegen, Radverkehr, Grünflächen, Hochwasserschutz oder Projekten im jeweiligen Stadtteil.
Termine und Teilnahme 2026
- Bekanntgabe der Termine: Die Stadt Hof veröffentlicht die Versammlungstermine 2026 mit Stadtteil-Zuordnung, Uhrzeit und Ort rechtzeitig vorab auf der städtischen Website.
- Teilnahme: In der Regel ist keine Anmeldung erforderlich. Hinweise zu Einlass, Moderation und Redezeiten stehen in der jeweiligen Einladung.
- Informationskanäle: Offizielle Einladungen und amtliche Bekanntmachungen erscheinen online und – sofern vorgesehen – im Amtsblatt sowie in lokalen Medien.
- Vorabfragen: Fragen lassen sich im Vorfeld über die von der Stadt angegebenen Kontaktwege einreichen, damit Fachbereiche Daten, Zuständigkeiten und mögliche Antworten vorbereiten können.
- Direkter Einstieg: Aktuelle Hinweise und Links zu den nächsten Bürgerversammlungen finden sich auf der Rathaus-Website: hof.de.
Typischer Ablauf der Versammlung
- Eröffnung: Begrüßung, Vorstellung des Programms, organisatorische Hinweise und Regeln zur Redezeit.
- Berichte aus der Stadt: Überblick zu Projekten, Finanzen, Verkehr, Stadtentwicklung, Infrastruktur und Angeboten im jeweiligen Stadtteil.
- Stadtteilschwerpunkte: Informationen zu geplanten oder laufenden Maßnahmen, etwa Baustellenmanagement, Schulwegsicherheit, Klimaanpassung oder Starkregenvorsorge.
- Offene Fragerunde: Wortmeldungen aus dem Publikum, Beantwortung durch Stadtspitze und Fachbereiche oder Mitnahme zur fachlichen Prüfung.
- Ausblick: Nächste Schritte, Verantwortlichkeiten und voraussichtliche Zeitfenster für die weitere Bearbeitung von Anliegen.
Voraussichtliche Schwerpunktthemen 2026
Die Tagesordnung der einzelnen Bürgerversammlungen richtet sich nach dem jeweiligen Stadtteil. Typischerweise stehen folgende Themen im Fokus:
- Verkehr und Radverkehr: Fußgängerquerungen, Lückenschlüsse im Radwegenetz, Abstellmöglichkeiten, Verkehrsberuhigung und sichere Wege zu Kitas und Schulen.
- Stadtentwicklung und Wohnen: Gestaltung von Plätzen und Straßenräumen, Nachverdichtung, Nutzung brachliegender Flächen und Aufenthaltsqualität in den Quartieren.
- Klimaanpassung und Grün: Entsiegelung, Baumpflanzungen, Hitzeschutz in dicht bebauten Bereichen sowie Aufwertung von Grünflächen.
- Starkregen und Hochwasserschutz: Kapazitäten der Entwässerung, Rückhalteflächen, Fließwege und Schutz besonders gefährdeter Straßenzüge.
- Soziales, Bildung, Teilhabe: Kinderbetreuung, Jugendarbeit, Barrierefreiheit, Angebote für Seniorinnen und Senioren und Treffpunkte im Stadtteil.
- Wirtschaft und Erreichbarkeit: Baustellenkoordination, Lieferverkehre, Erreichbarkeit und Kundenfrequenz in Innenstadt und Ortsteilen.
Für wichtige Schwerpunktthemen stellt die Stadt voraussichtlich Karten, Daten und Visualisierungen bereit. So können Bürgerinnen und Bürger Entscheidungen besser nachvollziehen, gezielt nachfragen und mitreden.
Gut vorbereitet in die nächste Bürgerversammlung
- Termin und Ort klären: Prüfen, welche Bürgerversammlung für den eigenen Stadtteil zuständig ist, und An- und Abreise planen.
- Fragen präzisieren: Anliegen konkret formulieren: Ort, Zeitpunkt und Beobachtung genau beschreiben; Belege wie Fotos oder Skizzen mitbringen. Umfangreiche Anliegen möglichst vorab einreichen.
- Nachbarschaft einbeziehen: Perspektiven aus Nachbarschaft, Schule, Verein oder Quartiersinitiative bündeln, um gemeinsame Anliegen klar zu priorisieren.
- Ergebnisse nachhalten: Nach der Versammlung Veröffentlichungen der Stadt, Protokolle oder Meldungen auf der Website nutzen, um den Stand der bearbeiteten Anliegen zu verfolgen und bei Bedarf nachzufragen.
- Barrierearme Teilnahme: Bei Unterstützungsbedarf (z. B. Gebärdensprachdolmetschen) frühzeitig über die in der Einladung genannten Kontaktwege anfragen.
Formulierungsvorschlag für eine Vorabfrage
Betreff: Bürgerversammlung im Stadtteil – Schulwegsicherheit an einer Kreuzung nahe der örtlichen Schule
Kurzbeschreibung: Zu Schulbeginn kommt es an der genannten Kreuzung wiederholt zu Konflikten zwischen abbiegendem Kfz-Verkehr und querenden Kindern. Es liegen Fotos der Situation bei.
Fragen/Anregungen:
- Prüft die Stadt eine Anpassung der Ampelphasen oder eine getrennte Schaltung?
- Liegen aktuelle Unfalldaten oder Beobachtungen zu Beinaheunfällen vor?
- Welche kurzfristigen Maßnahmen (z. B. Markierung, Sicherung von Sichtdreiecken) sind vorgesehen?
Kontakt: Name, E-Mail, Telefon
Digitale und barrierearme Teilnahmeoptionen
Für die Versammlungen 2026 können – sofern von der Stadt Hof angeboten – ergänzende Formate wie Livestreams, Online-Fragemöglichkeiten oder barrierearme Informationsunterlagen bereitstehen. Ob und in welchem Umfang solche Angebote zur Verfügung stehen, ergibt sich aus der jeweiligen Einladung oder der städtischen Website.
Quellen und weiterführende Informationen
- Bayerische Gemeindeordnung (BayGO), Art. 18 Bürgerversammlung — Rechtsgrundlage für Bayern (accessed 2026-02-04)
- Hessische Gemeindeordnung (HGO), § 8a Bürgerversammlung — Beispiel einer Landesregelung (accessed 2026-02-04)
- Stadt Hof – Offizielle Website — Hinweise, Einladungen, Termine (accessed 2026-02-04)
- Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): Kommunalpolitik — Hintergrund und Einordnung (accessed 2026-02-04)




