
Friedrichstraße 19, Bayreuth
Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth, Germany
Friedrichsforum | Veranstaltungen & Tickets 2026
Das Friedrichsforum ist Bayreuths neues Haus für Gegenwartskultur und ein vielseitiges Mehrspartenhaus in bester Innenstadtlage. An der Friedrichstraße, nahe Jean-Paul-Platz, verbindet es historische Bausubstanz mit moderner Technik und flexiblen Raumkonzepten. Vier für das Publikum barrierefrei erreichbare Säle schaffen den Rahmen für Konzerte, Oper, Schauspiel, Tanz, Literatur, Comedy, Kleinkunst sowie Tagungen und gesellschaftliche Formate. Im Zentrum steht der Große Saal mit variabler Akustik und weit öffnender Bühne, flankiert vom Balkonsaal, dem Kleinen Saal und dem variablen Hofgartensaal. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Friedrichstraße 19 in 95444 Bayreuth; die zentrale Lage sorgt für kurze Wege, eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und bequeme Parkoptionen in den nahe gelegenen innerstädtischen Parkhäusern. Seit 2026 füllt sich das Haus mit Leben. Ein kontinuierlich wachsendes Programm macht das Friedrichsforum zu einem lebendigen dritten Ort für Bayreuth und die Region, mit einem klaren Ziel: Kultur nahbar, vielseitig und auf höchstem Niveau erlebbar zu machen.
Veranstaltungen und Programm 2026 im Überblick
Das Programm 2026 zeigt die Bandbreite des Friedrichsforums und führt von Klassik über Neue Musik bis hin zu Unterhaltung und Familienformaten. Den Auftakt der Frühjahrssaison bilden im April und Mai mehrere markante Abende. Am 17. April treffen Bundesjugendorchester und Bundesjazzorchester im Großen Saal aufeinander. Am 30. April findet im Balkonsaal das Konzert Wagner und Mahler im Kammerklang als Abschluss der deutsch französisch ungarischen Orchesterakademie 2026 statt. Oper kommt am 8. Mai mit Iphigenie in Aulis in einer Orchesterbearbeitung von Richard Wagner auf die Bühne des Großen Saals. Am 10. Mai folgt Kings of Bravura, ein Abend mit Bravourarien der Klassik im Großen Saal. Jazzfans notieren den 12. Mai, wenn Stephanie Lottermoser im Kleinen Saal gastiert. Am 16. Mai öffnet der Große Saal für Der Ring – ein Orchesterabenteuer, eine sinfonische Reise durch Motive aus Wagners Tetralogie in der Fassung von Henk de Vlieger. Tags darauf am 17. Mai gastiert das Orchester der Opernfestspiele Heidenheim mit Schubert im Großen Saal. Die Verbindung zu Bayreuths Musikgeschichte wird am 22. Mai mit Wagner plus im Großen Saal lebendig. Ein besonderes Highlight folgt am 24. Mai, wenn im Großen Saal Götterdämmerung als Projekt der Dresdner Musikfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Jan Vogler auf dem Programm steht.
Der Blick in den Sommer ergänzt das Bild. Ende Juni und Anfang Juli sind Formate wie Nola Note auf Orchesterreise im Großen Saal für Familien sowie ein Konzert für zwei Klaviere mit Martin Stadtfeld und Marina Yakubovich Akopova angekündigt. Im Juli bereichern German Brass und die Hofer Symphoniker mit Mendelssohn das Programm, dazu kommen Revueformate wie Plötzlich Walküre im Kleinen Saal. Richtung August spannt das Haus den Bogen von Uraufführungsprojekten wie Brünnhilde brennt über Orchester und Chorereignisse bis zu Wettbewerben, etwa dem Semifinale der Wagnerstimmen im Balkonsaal. Neben dem eigenen Spielplan organisiert die Stadt Bayreuth Theaterfahrten in Kooperation mit dem Theater Hof. Diese Fahrten mit Abfahrt am Luitpoldplatz an ausgewählten Sonntagen fügen sich als Serviceangebot in die Programmstruktur ein. Für alle Termine gilt der Hinweis, dass Detailänderungen vorbehalten sind. Der sicherste Weg ist deshalb der Blick auf die jeweilige Veranstaltungsseite, die die aktuellen Anfangszeiten, Saalzuordnungen und die verfügbaren Ticketkontingente ausweist.
Tickets und Buchung: online, telefonisch und vor Ort
Tickets für Veranstaltungen im Friedrichsforum lassen sich komfortabel über die Programm und Veranstaltungsseiten buchen. Jede Programmseite verlinkt direkt zum Ticketing der jeweiligen Veranstaltung. Wer Beratung bevorzugt oder Karten persönlich kaufen möchte, nutzt die Theaterkasse Bayreuth am Opernplatz 22. Die Theaterkasse ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet; telefonisch ist sie unter der Nummer +49 921 69001 erreichbar. Für allgemeine Anfragen zum Haus dient die zentrale Adresse info(at)friedrichsforum.de sowie die Telefonnummer +49 921 252080. Je nach Veranstaltung stehen unterschiedliche Platzbereiche zur Auswahl, die im Ticketshop mit Saal, Parkett oder Rang klar ausgewiesen sind. Das erleichtert es, die bevorzugte Perspektive auf Bühne und Ensemble zu wählen. Wer einen barrierefreien Platz benötigt, findet im Großen Saal ausgewiesene Rollstuhl- und Begleitplätze, die über das Ticketing oder die Theaterkasse verfügbar sind. Gruppen, Veranstalter und Firmen, die das Haus als Eventlocation nutzen möchten, wenden sich an die Geschäftsstelle; für Vermietungen ist eine eigene Kontaktperson benannt. Für eine entspannte Ankunft empfiehlt sich die rechtzeitige Planung inklusive Puffer, insbesondere bei ausverkauften Konzerten. Ein Blick auf die Programmseite kurz vor dem Termin informiert über mögliche kurzfristige Hinweise zum Einlass, zu Saalöffnungszeiten oder zu speziellen Regelungen.
Sitzplan, Plätze und Kapazitäten: Großer Saal, Balkonsaal, Kleiner Saal, Hofgartensaal
Das Friedrichsforum ist auf flexible Nutzung ausgelegt. Zentrum ist der Große Saal. Er bietet in Reihenbestuhlung bis zu 792 Plätze, davon 580 im Parkett und 212 im Rang. Im Parkett sind 8 ausgewiesene Rollstuhl- und Begleitplätze integriert, wodurch inklusive Plätze ohne Sichtnachteile geschaffen werden. Die Bühne misst rund 260 Quadratmeter und erlaubt durch ihre Größe sowohl sinfonische als auch szenische Setups. Der Parkettbereich umfasst etwa 400 Quadratmeter und kann, ebenso wie die Bestuhlung insgesamt, bei Bedarf vollständig ausgebaut werden. Diese Wandelbarkeit macht den Saal für Konzerte, Musiktheater, Preisverleihungen, Bälle, Bankette und Messen gleichermaßen tauglich. Die variable Akustik unterstützt sowohl kammermusikalische Transparenz als auch sinfonische Klangfülle.
Als zweite Bühne dient der Balkonsaal. Mit einer Grundfläche von etwa 310 Quadratmetern ist er als flexibler Raum mit mobiler Podestbühne angelegt. Je nach Bühnenkonfiguration und Bestuhlungsplan finden hier bis zu 357 Gäste Platz. Eigener Zugang und separater Gastronomiebereich ermöglichen die völlig eigenständige Nutzung, etwa für Tagungen, Empfänge, Konzerte oder Hochzeiten. Der Kleine Saal komplettiert das Trio der Bühnenräume mit 190 ansteigend angeordneten Sitzplätzen und einer Bühne von rund 11,9 mal 6 Metern. Er eignet sich für Comedy, Kabarett, Schauspiel, Kinoprogramme, Lesungen, Pop und Jazz, ebenso für Vorträge und Streams. Der Hofgartensaal schließlich ist ein variabler, 255 Quadratmeter großer Raum, der sich in drei Einheiten mit 64, 88 und 101 Quadratmetern teilen lässt. Er ergänzt das Kulturprogramm um Workshop- und Ausstellungsmöglichkeiten und wird häufig für Seminare, Fortbildungen und Bildende Kunst genutzt.
Ein allgemeiner Sitzplan des Hauses wird durch die Veranstaltungsplanung konkretisiert. Welche Reihen, Blöcke und Platzkategorien geöffnet sind, richtet sich nach dem Format. Deshalb werden die jeweils gültigen Saalpläne direkt im Ticketing der Veranstaltung angezeigt. So lassen sich Wunschplätze gezielt auswählen. Für Besucherinnen und Besucher, die erstmals kommen, gilt als Faustregel, dass die Sichtachsen im Großen Saal durch die gestufte Anordnung im Rang und die ansteigende Parkettebene sehr gleichmäßig sind. Dank der variablen Akustik sind sowohl die zentralen Parkettbereiche als auch die Ränge für ein ausgewogenes Klangerlebnis ausgelegt. Wer besondere Bedürfnisse hat, kann sich vorab an die Theaterkasse wenden, die bei der Platzwahl unterstützt.
Anfahrt und Parken: so kommst du bequem ins Friedrichsforum
Die Adresse des Friedrichsforums lautet Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth; der Gebäudekomplex liegt an der Ecke Friedrichstraße und Jean-Paul-Platz in der historischen Innenstadt. Für die Anreise mit Bus und Bahn ist die Haltestelle Bayreuth Friedrichsforum die naheliegende Wahl. Sie wird im Stadtverkehr Bayreuth bedient, unter anderem von den Linien 306, 310, 314 und 315. Die Zentrale Omnibushaltestelle ZOH bildet dabei den wichtigsten Knoten für Umstiege innerhalb der Stadt. Für die Fahrplanauskunft und mobile Tickets steht der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg mit App und Onlinekanälen bereit. Gäste, die mit dem Auto anreisen, finden in kurzer Gehdistanz mehrere Parkmöglichkeiten. Besonders nah liegt die Tiefgarage Unteres Tor in der Adresse Unteres Tor 8. Ebenfalls fußläufig erreichbar sind die Tiefgarage Rathaus an der Kanalstraße 13 und das Parkhaus Oberfrankenhalle an der Albrecht Dürer Straße 2a. Diese Parkhäuser gehören zum Portfolio der Stadtwerke Bayreuth und sind nach Angaben der Stadt und der Stadtwerke durchgehend geöffnet. Durch ihre zentrale Lage lassen sich innenstädtische Ziele wie das Friedrichsforum komfortabel erreichen. Zusätzlich bietet die Stadt eine Übersicht zum Parken in der Innenstadt, die die Vielzahl an Stellplätzen in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Parkflächen zusammenfasst.
Wer mit dem Fahrrad kommt, profitiert vom innenstadtnahen Wegenetz. Für Navigationsgeräte empfiehlt sich die direkte Zieleingabe Friedrichstraße 19. Besucherinnen und Besucher, die einen barrierearmen Weg bevorzugen, können den kurzen, ebenen Zugang von der Friedrichstraße nutzen. Aufgrund städtischer Bauprojekte verändern sich Haltepositionen von Bussen zeitweise; bei temporären Sperrungen werden Ersatzhaltestellen ausgewiesen. Ein kurzer Check der aktuellen Hinweise der Stadtwerke Bayreuth vor der Abfahrt ist daher sinnvoll. Tipp für stressfreie Abende: rechtzeitig ankommen, das Ticket und gegebenenfalls die Reservierungen bereithalten und genügend Zeit für Garderobe und Gastronomie einplanen.
Führungen und Einblicke hinter die Kulissen
Zum Startjahr 2026 öffnete das Friedrichsforum seine Türen mit öffentlichen, kostenlosen Führungen, die an einem Samstag im Februar stattfanden. Zwischen dem Vormittag und dem späten Nachmittag gab es 23 Zeitslots. Pro Führung konnten bis zu 20 Personen teilnehmen; die Dauer lag bei etwa 30 Minuten. Die Anmeldung lief über die Veranstaltungsseiten des Friedrichsforums sowie über die Theaterkasse Bayreuth am Opernplatz 22. Diese Einblicke richteten sich an alle, die das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum vor dem Vollbetrieb entdecken wollten. Sie vermittelten ein Gefühl für die vier Säle und die Wegeführung im Haus, erklärten die flexible Nutzung von Bühne und Bestuhlung und gaben einen Eindruck von der technischen Infrastruktur, die Konzerte, Musiktheater und Tagungsformate trägt. Die Resonanz war hoch, entsprechend werden weitere Termine und Formate als Kurzführungen oder spezielle Themenführungen im Laufe des Jahres über die Programmseite und die städtischen Informationskanäle angekündigt.
Für Schulklassen, Vereine und Unternehmen lohnt es sich, Interesse frühzeitig anzumelden. In der Regel sind die Führungen taktvoll aufeinander abgestimmt, damit parallele Vorbereitungen in den Sälen nicht beeinträchtigt werden. Zudem eignet sich eine Führung hervorragend, um vor einer geplanten Anmietung Raumgrößen, Akustikoptionen und Laufwege live zu erleben. Wer nicht vor Ort sein kann, findet auf städtischen Kanälen ergänzend digitale Einblicke in Form von Videos und Bildern, die die Sanierung und den neuen Betrieb dokumentieren. Damit wird der Zugang zum Haus niedrigschwellig und inspirierend gestaltet, bevor das Erlebnis bei einer Aufführung oder einem Konzert seine ganze Wirkung entfaltet.
Geschichte und Besonderheiten: von der markgräflichen Reithalle zum modernen Kulturort
Das Friedrichsforum blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte. Zentraler Bauteil ist die ehemalige Reithalle der Markgrafen, entworfen von Hofarchitekt Joseph Saint Pierre und 1747 bis 1748 errichtet. Das Sandsteingebäude an der Ecke Friedrichstraße und Ludwigstraße wurde schon im späten 18. Jahrhundert als Theater und später als Versammlungssaal genutzt. Aus dieser Nutzung entwickelte sich die Bayreuther Stadthalle, die über viele Jahrzehnte städtisches Kulturleben prägte. Nach einer umfassenden, mehrjährigen Sanierung entstand daraus das Friedrichsforum als modernes, multifunktionales Haus. Mit der Eröffnung 2026, nach einer rund neun Jahre dauernden Umbau- und Entwicklungsphase, ist ein Kulturort entstanden, der historische Substanz mit zeitgemäßer Infrastruktur verbindet.
Inhaltlich versteht sich das Haus als offenes Forum. Programmatisch reicht der Bogen von Klassik über Gegenwartsmusik und populäre Genres bis zu Literatur und Bildung. Die bauliche Umsetzung mit variabler Akustik im Großen Saal, flexiblen Bestuhlungsvarianten, einer großzügigen Bühne und der Kombination aus mehreren unterschiedlich dimensionierten Räumen macht das Friedrichsforum für Veranstalter besonders attraktiv. Ergänzt wird der Kulturbetrieb durch Formate wie Ausstellungen, Bälle, Firmenevents und soziokulturelle Projekte. Für Kongresse und Tagungen stehen professionelle Rahmenbedingungen bereit. Das Selbstverständnis als dritter Ort zielt auf Begegnung und Teilhabe, auf ein Angebot für die gesamte Region und auf Kultur, die Barrieren abbaut und Neugier fördert. Dass das Haus mitten in der historischen Innenstadt liegt und gleichzeitig logistisch hervorragend angebunden ist, verstärkt diese Wirkung. Das Publikum erreicht die Säle zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus oder Auto – kurze Wege, klare Orientierung und vielfältige Optionen für den Ticketkauf sorgen für ein reibungsloses Erlebnis von der Anreise bis zum Applaus.
Quellen:
- Friedrichsforum – Spielstätten
- Friedrichsforum – Programm
- Friedrichsforum – Kontakt und Ticketing
- Bayreuth Tourismus – Friedrichsforum Eventlocation
- Bayreuth Baroque – Friedrichsforum Großer Saal
- VGN – Haltestelle Bayreuth Friedrichsforum
- Stadtwerke Bayreuth – Parkhäuser und Parkplätze
- inBayreuth – Tiefgarage Unteres Tor
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Friedrichsforum | Veranstaltungen & Tickets 2026
Das Friedrichsforum ist Bayreuths neues Haus für Gegenwartskultur und ein vielseitiges Mehrspartenhaus in bester Innenstadtlage. An der Friedrichstraße, nahe Jean-Paul-Platz, verbindet es historische Bausubstanz mit moderner Technik und flexiblen Raumkonzepten. Vier für das Publikum barrierefrei erreichbare Säle schaffen den Rahmen für Konzerte, Oper, Schauspiel, Tanz, Literatur, Comedy, Kleinkunst sowie Tagungen und gesellschaftliche Formate. Im Zentrum steht der Große Saal mit variabler Akustik und weit öffnender Bühne, flankiert vom Balkonsaal, dem Kleinen Saal und dem variablen Hofgartensaal. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Friedrichstraße 19 in 95444 Bayreuth; die zentrale Lage sorgt für kurze Wege, eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und bequeme Parkoptionen in den nahe gelegenen innerstädtischen Parkhäusern. Seit 2026 füllt sich das Haus mit Leben. Ein kontinuierlich wachsendes Programm macht das Friedrichsforum zu einem lebendigen dritten Ort für Bayreuth und die Region, mit einem klaren Ziel: Kultur nahbar, vielseitig und auf höchstem Niveau erlebbar zu machen.
Veranstaltungen und Programm 2026 im Überblick
Das Programm 2026 zeigt die Bandbreite des Friedrichsforums und führt von Klassik über Neue Musik bis hin zu Unterhaltung und Familienformaten. Den Auftakt der Frühjahrssaison bilden im April und Mai mehrere markante Abende. Am 17. April treffen Bundesjugendorchester und Bundesjazzorchester im Großen Saal aufeinander. Am 30. April findet im Balkonsaal das Konzert Wagner und Mahler im Kammerklang als Abschluss der deutsch französisch ungarischen Orchesterakademie 2026 statt. Oper kommt am 8. Mai mit Iphigenie in Aulis in einer Orchesterbearbeitung von Richard Wagner auf die Bühne des Großen Saals. Am 10. Mai folgt Kings of Bravura, ein Abend mit Bravourarien der Klassik im Großen Saal. Jazzfans notieren den 12. Mai, wenn Stephanie Lottermoser im Kleinen Saal gastiert. Am 16. Mai öffnet der Große Saal für Der Ring – ein Orchesterabenteuer, eine sinfonische Reise durch Motive aus Wagners Tetralogie in der Fassung von Henk de Vlieger. Tags darauf am 17. Mai gastiert das Orchester der Opernfestspiele Heidenheim mit Schubert im Großen Saal. Die Verbindung zu Bayreuths Musikgeschichte wird am 22. Mai mit Wagner plus im Großen Saal lebendig. Ein besonderes Highlight folgt am 24. Mai, wenn im Großen Saal Götterdämmerung als Projekt der Dresdner Musikfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Jan Vogler auf dem Programm steht.
Der Blick in den Sommer ergänzt das Bild. Ende Juni und Anfang Juli sind Formate wie Nola Note auf Orchesterreise im Großen Saal für Familien sowie ein Konzert für zwei Klaviere mit Martin Stadtfeld und Marina Yakubovich Akopova angekündigt. Im Juli bereichern German Brass und die Hofer Symphoniker mit Mendelssohn das Programm, dazu kommen Revueformate wie Plötzlich Walküre im Kleinen Saal. Richtung August spannt das Haus den Bogen von Uraufführungsprojekten wie Brünnhilde brennt über Orchester und Chorereignisse bis zu Wettbewerben, etwa dem Semifinale der Wagnerstimmen im Balkonsaal. Neben dem eigenen Spielplan organisiert die Stadt Bayreuth Theaterfahrten in Kooperation mit dem Theater Hof. Diese Fahrten mit Abfahrt am Luitpoldplatz an ausgewählten Sonntagen fügen sich als Serviceangebot in die Programmstruktur ein. Für alle Termine gilt der Hinweis, dass Detailänderungen vorbehalten sind. Der sicherste Weg ist deshalb der Blick auf die jeweilige Veranstaltungsseite, die die aktuellen Anfangszeiten, Saalzuordnungen und die verfügbaren Ticketkontingente ausweist.
Tickets und Buchung: online, telefonisch und vor Ort
Tickets für Veranstaltungen im Friedrichsforum lassen sich komfortabel über die Programm und Veranstaltungsseiten buchen. Jede Programmseite verlinkt direkt zum Ticketing der jeweiligen Veranstaltung. Wer Beratung bevorzugt oder Karten persönlich kaufen möchte, nutzt die Theaterkasse Bayreuth am Opernplatz 22. Die Theaterkasse ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet; telefonisch ist sie unter der Nummer +49 921 69001 erreichbar. Für allgemeine Anfragen zum Haus dient die zentrale Adresse info(at)friedrichsforum.de sowie die Telefonnummer +49 921 252080. Je nach Veranstaltung stehen unterschiedliche Platzbereiche zur Auswahl, die im Ticketshop mit Saal, Parkett oder Rang klar ausgewiesen sind. Das erleichtert es, die bevorzugte Perspektive auf Bühne und Ensemble zu wählen. Wer einen barrierefreien Platz benötigt, findet im Großen Saal ausgewiesene Rollstuhl- und Begleitplätze, die über das Ticketing oder die Theaterkasse verfügbar sind. Gruppen, Veranstalter und Firmen, die das Haus als Eventlocation nutzen möchten, wenden sich an die Geschäftsstelle; für Vermietungen ist eine eigene Kontaktperson benannt. Für eine entspannte Ankunft empfiehlt sich die rechtzeitige Planung inklusive Puffer, insbesondere bei ausverkauften Konzerten. Ein Blick auf die Programmseite kurz vor dem Termin informiert über mögliche kurzfristige Hinweise zum Einlass, zu Saalöffnungszeiten oder zu speziellen Regelungen.
Sitzplan, Plätze und Kapazitäten: Großer Saal, Balkonsaal, Kleiner Saal, Hofgartensaal
Das Friedrichsforum ist auf flexible Nutzung ausgelegt. Zentrum ist der Große Saal. Er bietet in Reihenbestuhlung bis zu 792 Plätze, davon 580 im Parkett und 212 im Rang. Im Parkett sind 8 ausgewiesene Rollstuhl- und Begleitplätze integriert, wodurch inklusive Plätze ohne Sichtnachteile geschaffen werden. Die Bühne misst rund 260 Quadratmeter und erlaubt durch ihre Größe sowohl sinfonische als auch szenische Setups. Der Parkettbereich umfasst etwa 400 Quadratmeter und kann, ebenso wie die Bestuhlung insgesamt, bei Bedarf vollständig ausgebaut werden. Diese Wandelbarkeit macht den Saal für Konzerte, Musiktheater, Preisverleihungen, Bälle, Bankette und Messen gleichermaßen tauglich. Die variable Akustik unterstützt sowohl kammermusikalische Transparenz als auch sinfonische Klangfülle.
Als zweite Bühne dient der Balkonsaal. Mit einer Grundfläche von etwa 310 Quadratmetern ist er als flexibler Raum mit mobiler Podestbühne angelegt. Je nach Bühnenkonfiguration und Bestuhlungsplan finden hier bis zu 357 Gäste Platz. Eigener Zugang und separater Gastronomiebereich ermöglichen die völlig eigenständige Nutzung, etwa für Tagungen, Empfänge, Konzerte oder Hochzeiten. Der Kleine Saal komplettiert das Trio der Bühnenräume mit 190 ansteigend angeordneten Sitzplätzen und einer Bühne von rund 11,9 mal 6 Metern. Er eignet sich für Comedy, Kabarett, Schauspiel, Kinoprogramme, Lesungen, Pop und Jazz, ebenso für Vorträge und Streams. Der Hofgartensaal schließlich ist ein variabler, 255 Quadratmeter großer Raum, der sich in drei Einheiten mit 64, 88 und 101 Quadratmetern teilen lässt. Er ergänzt das Kulturprogramm um Workshop- und Ausstellungsmöglichkeiten und wird häufig für Seminare, Fortbildungen und Bildende Kunst genutzt.
Ein allgemeiner Sitzplan des Hauses wird durch die Veranstaltungsplanung konkretisiert. Welche Reihen, Blöcke und Platzkategorien geöffnet sind, richtet sich nach dem Format. Deshalb werden die jeweils gültigen Saalpläne direkt im Ticketing der Veranstaltung angezeigt. So lassen sich Wunschplätze gezielt auswählen. Für Besucherinnen und Besucher, die erstmals kommen, gilt als Faustregel, dass die Sichtachsen im Großen Saal durch die gestufte Anordnung im Rang und die ansteigende Parkettebene sehr gleichmäßig sind. Dank der variablen Akustik sind sowohl die zentralen Parkettbereiche als auch die Ränge für ein ausgewogenes Klangerlebnis ausgelegt. Wer besondere Bedürfnisse hat, kann sich vorab an die Theaterkasse wenden, die bei der Platzwahl unterstützt.
Anfahrt und Parken: so kommst du bequem ins Friedrichsforum
Die Adresse des Friedrichsforums lautet Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth; der Gebäudekomplex liegt an der Ecke Friedrichstraße und Jean-Paul-Platz in der historischen Innenstadt. Für die Anreise mit Bus und Bahn ist die Haltestelle Bayreuth Friedrichsforum die naheliegende Wahl. Sie wird im Stadtverkehr Bayreuth bedient, unter anderem von den Linien 306, 310, 314 und 315. Die Zentrale Omnibushaltestelle ZOH bildet dabei den wichtigsten Knoten für Umstiege innerhalb der Stadt. Für die Fahrplanauskunft und mobile Tickets steht der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg mit App und Onlinekanälen bereit. Gäste, die mit dem Auto anreisen, finden in kurzer Gehdistanz mehrere Parkmöglichkeiten. Besonders nah liegt die Tiefgarage Unteres Tor in der Adresse Unteres Tor 8. Ebenfalls fußläufig erreichbar sind die Tiefgarage Rathaus an der Kanalstraße 13 und das Parkhaus Oberfrankenhalle an der Albrecht Dürer Straße 2a. Diese Parkhäuser gehören zum Portfolio der Stadtwerke Bayreuth und sind nach Angaben der Stadt und der Stadtwerke durchgehend geöffnet. Durch ihre zentrale Lage lassen sich innenstädtische Ziele wie das Friedrichsforum komfortabel erreichen. Zusätzlich bietet die Stadt eine Übersicht zum Parken in der Innenstadt, die die Vielzahl an Stellplätzen in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Parkflächen zusammenfasst.
Wer mit dem Fahrrad kommt, profitiert vom innenstadtnahen Wegenetz. Für Navigationsgeräte empfiehlt sich die direkte Zieleingabe Friedrichstraße 19. Besucherinnen und Besucher, die einen barrierearmen Weg bevorzugen, können den kurzen, ebenen Zugang von der Friedrichstraße nutzen. Aufgrund städtischer Bauprojekte verändern sich Haltepositionen von Bussen zeitweise; bei temporären Sperrungen werden Ersatzhaltestellen ausgewiesen. Ein kurzer Check der aktuellen Hinweise der Stadtwerke Bayreuth vor der Abfahrt ist daher sinnvoll. Tipp für stressfreie Abende: rechtzeitig ankommen, das Ticket und gegebenenfalls die Reservierungen bereithalten und genügend Zeit für Garderobe und Gastronomie einplanen.
Führungen und Einblicke hinter die Kulissen
Zum Startjahr 2026 öffnete das Friedrichsforum seine Türen mit öffentlichen, kostenlosen Führungen, die an einem Samstag im Februar stattfanden. Zwischen dem Vormittag und dem späten Nachmittag gab es 23 Zeitslots. Pro Führung konnten bis zu 20 Personen teilnehmen; die Dauer lag bei etwa 30 Minuten. Die Anmeldung lief über die Veranstaltungsseiten des Friedrichsforums sowie über die Theaterkasse Bayreuth am Opernplatz 22. Diese Einblicke richteten sich an alle, die das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum vor dem Vollbetrieb entdecken wollten. Sie vermittelten ein Gefühl für die vier Säle und die Wegeführung im Haus, erklärten die flexible Nutzung von Bühne und Bestuhlung und gaben einen Eindruck von der technischen Infrastruktur, die Konzerte, Musiktheater und Tagungsformate trägt. Die Resonanz war hoch, entsprechend werden weitere Termine und Formate als Kurzführungen oder spezielle Themenführungen im Laufe des Jahres über die Programmseite und die städtischen Informationskanäle angekündigt.
Für Schulklassen, Vereine und Unternehmen lohnt es sich, Interesse frühzeitig anzumelden. In der Regel sind die Führungen taktvoll aufeinander abgestimmt, damit parallele Vorbereitungen in den Sälen nicht beeinträchtigt werden. Zudem eignet sich eine Führung hervorragend, um vor einer geplanten Anmietung Raumgrößen, Akustikoptionen und Laufwege live zu erleben. Wer nicht vor Ort sein kann, findet auf städtischen Kanälen ergänzend digitale Einblicke in Form von Videos und Bildern, die die Sanierung und den neuen Betrieb dokumentieren. Damit wird der Zugang zum Haus niedrigschwellig und inspirierend gestaltet, bevor das Erlebnis bei einer Aufführung oder einem Konzert seine ganze Wirkung entfaltet.
Geschichte und Besonderheiten: von der markgräflichen Reithalle zum modernen Kulturort
Das Friedrichsforum blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte. Zentraler Bauteil ist die ehemalige Reithalle der Markgrafen, entworfen von Hofarchitekt Joseph Saint Pierre und 1747 bis 1748 errichtet. Das Sandsteingebäude an der Ecke Friedrichstraße und Ludwigstraße wurde schon im späten 18. Jahrhundert als Theater und später als Versammlungssaal genutzt. Aus dieser Nutzung entwickelte sich die Bayreuther Stadthalle, die über viele Jahrzehnte städtisches Kulturleben prägte. Nach einer umfassenden, mehrjährigen Sanierung entstand daraus das Friedrichsforum als modernes, multifunktionales Haus. Mit der Eröffnung 2026, nach einer rund neun Jahre dauernden Umbau- und Entwicklungsphase, ist ein Kulturort entstanden, der historische Substanz mit zeitgemäßer Infrastruktur verbindet.
Inhaltlich versteht sich das Haus als offenes Forum. Programmatisch reicht der Bogen von Klassik über Gegenwartsmusik und populäre Genres bis zu Literatur und Bildung. Die bauliche Umsetzung mit variabler Akustik im Großen Saal, flexiblen Bestuhlungsvarianten, einer großzügigen Bühne und der Kombination aus mehreren unterschiedlich dimensionierten Räumen macht das Friedrichsforum für Veranstalter besonders attraktiv. Ergänzt wird der Kulturbetrieb durch Formate wie Ausstellungen, Bälle, Firmenevents und soziokulturelle Projekte. Für Kongresse und Tagungen stehen professionelle Rahmenbedingungen bereit. Das Selbstverständnis als dritter Ort zielt auf Begegnung und Teilhabe, auf ein Angebot für die gesamte Region und auf Kultur, die Barrieren abbaut und Neugier fördert. Dass das Haus mitten in der historischen Innenstadt liegt und gleichzeitig logistisch hervorragend angebunden ist, verstärkt diese Wirkung. Das Publikum erreicht die Säle zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus oder Auto – kurze Wege, klare Orientierung und vielfältige Optionen für den Ticketkauf sorgen für ein reibungsloses Erlebnis von der Anreise bis zum Applaus.
Quellen:
- Friedrichsforum – Spielstätten
- Friedrichsforum – Programm
- Friedrichsforum – Kontakt und Ticketing
- Bayreuth Tourismus – Friedrichsforum Eventlocation
- Bayreuth Baroque – Friedrichsforum Großer Saal
- VGN – Haltestelle Bayreuth Friedrichsforum
- Stadtwerke Bayreuth – Parkhäuser und Parkplätze
- inBayreuth – Tiefgarage Unteres Tor
Friedrichsforum | Veranstaltungen & Tickets 2026
Das Friedrichsforum ist Bayreuths neues Haus für Gegenwartskultur und ein vielseitiges Mehrspartenhaus in bester Innenstadtlage. An der Friedrichstraße, nahe Jean-Paul-Platz, verbindet es historische Bausubstanz mit moderner Technik und flexiblen Raumkonzepten. Vier für das Publikum barrierefrei erreichbare Säle schaffen den Rahmen für Konzerte, Oper, Schauspiel, Tanz, Literatur, Comedy, Kleinkunst sowie Tagungen und gesellschaftliche Formate. Im Zentrum steht der Große Saal mit variabler Akustik und weit öffnender Bühne, flankiert vom Balkonsaal, dem Kleinen Saal und dem variablen Hofgartensaal. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Friedrichstraße 19 in 95444 Bayreuth; die zentrale Lage sorgt für kurze Wege, eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und bequeme Parkoptionen in den nahe gelegenen innerstädtischen Parkhäusern. Seit 2026 füllt sich das Haus mit Leben. Ein kontinuierlich wachsendes Programm macht das Friedrichsforum zu einem lebendigen dritten Ort für Bayreuth und die Region, mit einem klaren Ziel: Kultur nahbar, vielseitig und auf höchstem Niveau erlebbar zu machen.
Veranstaltungen und Programm 2026 im Überblick
Das Programm 2026 zeigt die Bandbreite des Friedrichsforums und führt von Klassik über Neue Musik bis hin zu Unterhaltung und Familienformaten. Den Auftakt der Frühjahrssaison bilden im April und Mai mehrere markante Abende. Am 17. April treffen Bundesjugendorchester und Bundesjazzorchester im Großen Saal aufeinander. Am 30. April findet im Balkonsaal das Konzert Wagner und Mahler im Kammerklang als Abschluss der deutsch französisch ungarischen Orchesterakademie 2026 statt. Oper kommt am 8. Mai mit Iphigenie in Aulis in einer Orchesterbearbeitung von Richard Wagner auf die Bühne des Großen Saals. Am 10. Mai folgt Kings of Bravura, ein Abend mit Bravourarien der Klassik im Großen Saal. Jazzfans notieren den 12. Mai, wenn Stephanie Lottermoser im Kleinen Saal gastiert. Am 16. Mai öffnet der Große Saal für Der Ring – ein Orchesterabenteuer, eine sinfonische Reise durch Motive aus Wagners Tetralogie in der Fassung von Henk de Vlieger. Tags darauf am 17. Mai gastiert das Orchester der Opernfestspiele Heidenheim mit Schubert im Großen Saal. Die Verbindung zu Bayreuths Musikgeschichte wird am 22. Mai mit Wagner plus im Großen Saal lebendig. Ein besonderes Highlight folgt am 24. Mai, wenn im Großen Saal Götterdämmerung als Projekt der Dresdner Musikfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Jan Vogler auf dem Programm steht.
Der Blick in den Sommer ergänzt das Bild. Ende Juni und Anfang Juli sind Formate wie Nola Note auf Orchesterreise im Großen Saal für Familien sowie ein Konzert für zwei Klaviere mit Martin Stadtfeld und Marina Yakubovich Akopova angekündigt. Im Juli bereichern German Brass und die Hofer Symphoniker mit Mendelssohn das Programm, dazu kommen Revueformate wie Plötzlich Walküre im Kleinen Saal. Richtung August spannt das Haus den Bogen von Uraufführungsprojekten wie Brünnhilde brennt über Orchester und Chorereignisse bis zu Wettbewerben, etwa dem Semifinale der Wagnerstimmen im Balkonsaal. Neben dem eigenen Spielplan organisiert die Stadt Bayreuth Theaterfahrten in Kooperation mit dem Theater Hof. Diese Fahrten mit Abfahrt am Luitpoldplatz an ausgewählten Sonntagen fügen sich als Serviceangebot in die Programmstruktur ein. Für alle Termine gilt der Hinweis, dass Detailänderungen vorbehalten sind. Der sicherste Weg ist deshalb der Blick auf die jeweilige Veranstaltungsseite, die die aktuellen Anfangszeiten, Saalzuordnungen und die verfügbaren Ticketkontingente ausweist.
Tickets und Buchung: online, telefonisch und vor Ort
Tickets für Veranstaltungen im Friedrichsforum lassen sich komfortabel über die Programm und Veranstaltungsseiten buchen. Jede Programmseite verlinkt direkt zum Ticketing der jeweiligen Veranstaltung. Wer Beratung bevorzugt oder Karten persönlich kaufen möchte, nutzt die Theaterkasse Bayreuth am Opernplatz 22. Die Theaterkasse ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet; telefonisch ist sie unter der Nummer +49 921 69001 erreichbar. Für allgemeine Anfragen zum Haus dient die zentrale Adresse info(at)friedrichsforum.de sowie die Telefonnummer +49 921 252080. Je nach Veranstaltung stehen unterschiedliche Platzbereiche zur Auswahl, die im Ticketshop mit Saal, Parkett oder Rang klar ausgewiesen sind. Das erleichtert es, die bevorzugte Perspektive auf Bühne und Ensemble zu wählen. Wer einen barrierefreien Platz benötigt, findet im Großen Saal ausgewiesene Rollstuhl- und Begleitplätze, die über das Ticketing oder die Theaterkasse verfügbar sind. Gruppen, Veranstalter und Firmen, die das Haus als Eventlocation nutzen möchten, wenden sich an die Geschäftsstelle; für Vermietungen ist eine eigene Kontaktperson benannt. Für eine entspannte Ankunft empfiehlt sich die rechtzeitige Planung inklusive Puffer, insbesondere bei ausverkauften Konzerten. Ein Blick auf die Programmseite kurz vor dem Termin informiert über mögliche kurzfristige Hinweise zum Einlass, zu Saalöffnungszeiten oder zu speziellen Regelungen.
Sitzplan, Plätze und Kapazitäten: Großer Saal, Balkonsaal, Kleiner Saal, Hofgartensaal
Das Friedrichsforum ist auf flexible Nutzung ausgelegt. Zentrum ist der Große Saal. Er bietet in Reihenbestuhlung bis zu 792 Plätze, davon 580 im Parkett und 212 im Rang. Im Parkett sind 8 ausgewiesene Rollstuhl- und Begleitplätze integriert, wodurch inklusive Plätze ohne Sichtnachteile geschaffen werden. Die Bühne misst rund 260 Quadratmeter und erlaubt durch ihre Größe sowohl sinfonische als auch szenische Setups. Der Parkettbereich umfasst etwa 400 Quadratmeter und kann, ebenso wie die Bestuhlung insgesamt, bei Bedarf vollständig ausgebaut werden. Diese Wandelbarkeit macht den Saal für Konzerte, Musiktheater, Preisverleihungen, Bälle, Bankette und Messen gleichermaßen tauglich. Die variable Akustik unterstützt sowohl kammermusikalische Transparenz als auch sinfonische Klangfülle.
Als zweite Bühne dient der Balkonsaal. Mit einer Grundfläche von etwa 310 Quadratmetern ist er als flexibler Raum mit mobiler Podestbühne angelegt. Je nach Bühnenkonfiguration und Bestuhlungsplan finden hier bis zu 357 Gäste Platz. Eigener Zugang und separater Gastronomiebereich ermöglichen die völlig eigenständige Nutzung, etwa für Tagungen, Empfänge, Konzerte oder Hochzeiten. Der Kleine Saal komplettiert das Trio der Bühnenräume mit 190 ansteigend angeordneten Sitzplätzen und einer Bühne von rund 11,9 mal 6 Metern. Er eignet sich für Comedy, Kabarett, Schauspiel, Kinoprogramme, Lesungen, Pop und Jazz, ebenso für Vorträge und Streams. Der Hofgartensaal schließlich ist ein variabler, 255 Quadratmeter großer Raum, der sich in drei Einheiten mit 64, 88 und 101 Quadratmetern teilen lässt. Er ergänzt das Kulturprogramm um Workshop- und Ausstellungsmöglichkeiten und wird häufig für Seminare, Fortbildungen und Bildende Kunst genutzt.
Ein allgemeiner Sitzplan des Hauses wird durch die Veranstaltungsplanung konkretisiert. Welche Reihen, Blöcke und Platzkategorien geöffnet sind, richtet sich nach dem Format. Deshalb werden die jeweils gültigen Saalpläne direkt im Ticketing der Veranstaltung angezeigt. So lassen sich Wunschplätze gezielt auswählen. Für Besucherinnen und Besucher, die erstmals kommen, gilt als Faustregel, dass die Sichtachsen im Großen Saal durch die gestufte Anordnung im Rang und die ansteigende Parkettebene sehr gleichmäßig sind. Dank der variablen Akustik sind sowohl die zentralen Parkettbereiche als auch die Ränge für ein ausgewogenes Klangerlebnis ausgelegt. Wer besondere Bedürfnisse hat, kann sich vorab an die Theaterkasse wenden, die bei der Platzwahl unterstützt.
Anfahrt und Parken: so kommst du bequem ins Friedrichsforum
Die Adresse des Friedrichsforums lautet Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth; der Gebäudekomplex liegt an der Ecke Friedrichstraße und Jean-Paul-Platz in der historischen Innenstadt. Für die Anreise mit Bus und Bahn ist die Haltestelle Bayreuth Friedrichsforum die naheliegende Wahl. Sie wird im Stadtverkehr Bayreuth bedient, unter anderem von den Linien 306, 310, 314 und 315. Die Zentrale Omnibushaltestelle ZOH bildet dabei den wichtigsten Knoten für Umstiege innerhalb der Stadt. Für die Fahrplanauskunft und mobile Tickets steht der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg mit App und Onlinekanälen bereit. Gäste, die mit dem Auto anreisen, finden in kurzer Gehdistanz mehrere Parkmöglichkeiten. Besonders nah liegt die Tiefgarage Unteres Tor in der Adresse Unteres Tor 8. Ebenfalls fußläufig erreichbar sind die Tiefgarage Rathaus an der Kanalstraße 13 und das Parkhaus Oberfrankenhalle an der Albrecht Dürer Straße 2a. Diese Parkhäuser gehören zum Portfolio der Stadtwerke Bayreuth und sind nach Angaben der Stadt und der Stadtwerke durchgehend geöffnet. Durch ihre zentrale Lage lassen sich innenstädtische Ziele wie das Friedrichsforum komfortabel erreichen. Zusätzlich bietet die Stadt eine Übersicht zum Parken in der Innenstadt, die die Vielzahl an Stellplätzen in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Parkflächen zusammenfasst.
Wer mit dem Fahrrad kommt, profitiert vom innenstadtnahen Wegenetz. Für Navigationsgeräte empfiehlt sich die direkte Zieleingabe Friedrichstraße 19. Besucherinnen und Besucher, die einen barrierearmen Weg bevorzugen, können den kurzen, ebenen Zugang von der Friedrichstraße nutzen. Aufgrund städtischer Bauprojekte verändern sich Haltepositionen von Bussen zeitweise; bei temporären Sperrungen werden Ersatzhaltestellen ausgewiesen. Ein kurzer Check der aktuellen Hinweise der Stadtwerke Bayreuth vor der Abfahrt ist daher sinnvoll. Tipp für stressfreie Abende: rechtzeitig ankommen, das Ticket und gegebenenfalls die Reservierungen bereithalten und genügend Zeit für Garderobe und Gastronomie einplanen.
Führungen und Einblicke hinter die Kulissen
Zum Startjahr 2026 öffnete das Friedrichsforum seine Türen mit öffentlichen, kostenlosen Führungen, die an einem Samstag im Februar stattfanden. Zwischen dem Vormittag und dem späten Nachmittag gab es 23 Zeitslots. Pro Führung konnten bis zu 20 Personen teilnehmen; die Dauer lag bei etwa 30 Minuten. Die Anmeldung lief über die Veranstaltungsseiten des Friedrichsforums sowie über die Theaterkasse Bayreuth am Opernplatz 22. Diese Einblicke richteten sich an alle, die das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum vor dem Vollbetrieb entdecken wollten. Sie vermittelten ein Gefühl für die vier Säle und die Wegeführung im Haus, erklärten die flexible Nutzung von Bühne und Bestuhlung und gaben einen Eindruck von der technischen Infrastruktur, die Konzerte, Musiktheater und Tagungsformate trägt. Die Resonanz war hoch, entsprechend werden weitere Termine und Formate als Kurzführungen oder spezielle Themenführungen im Laufe des Jahres über die Programmseite und die städtischen Informationskanäle angekündigt.
Für Schulklassen, Vereine und Unternehmen lohnt es sich, Interesse frühzeitig anzumelden. In der Regel sind die Führungen taktvoll aufeinander abgestimmt, damit parallele Vorbereitungen in den Sälen nicht beeinträchtigt werden. Zudem eignet sich eine Führung hervorragend, um vor einer geplanten Anmietung Raumgrößen, Akustikoptionen und Laufwege live zu erleben. Wer nicht vor Ort sein kann, findet auf städtischen Kanälen ergänzend digitale Einblicke in Form von Videos und Bildern, die die Sanierung und den neuen Betrieb dokumentieren. Damit wird der Zugang zum Haus niedrigschwellig und inspirierend gestaltet, bevor das Erlebnis bei einer Aufführung oder einem Konzert seine ganze Wirkung entfaltet.
Geschichte und Besonderheiten: von der markgräflichen Reithalle zum modernen Kulturort
Das Friedrichsforum blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte. Zentraler Bauteil ist die ehemalige Reithalle der Markgrafen, entworfen von Hofarchitekt Joseph Saint Pierre und 1747 bis 1748 errichtet. Das Sandsteingebäude an der Ecke Friedrichstraße und Ludwigstraße wurde schon im späten 18. Jahrhundert als Theater und später als Versammlungssaal genutzt. Aus dieser Nutzung entwickelte sich die Bayreuther Stadthalle, die über viele Jahrzehnte städtisches Kulturleben prägte. Nach einer umfassenden, mehrjährigen Sanierung entstand daraus das Friedrichsforum als modernes, multifunktionales Haus. Mit der Eröffnung 2026, nach einer rund neun Jahre dauernden Umbau- und Entwicklungsphase, ist ein Kulturort entstanden, der historische Substanz mit zeitgemäßer Infrastruktur verbindet.
Inhaltlich versteht sich das Haus als offenes Forum. Programmatisch reicht der Bogen von Klassik über Gegenwartsmusik und populäre Genres bis zu Literatur und Bildung. Die bauliche Umsetzung mit variabler Akustik im Großen Saal, flexiblen Bestuhlungsvarianten, einer großzügigen Bühne und der Kombination aus mehreren unterschiedlich dimensionierten Räumen macht das Friedrichsforum für Veranstalter besonders attraktiv. Ergänzt wird der Kulturbetrieb durch Formate wie Ausstellungen, Bälle, Firmenevents und soziokulturelle Projekte. Für Kongresse und Tagungen stehen professionelle Rahmenbedingungen bereit. Das Selbstverständnis als dritter Ort zielt auf Begegnung und Teilhabe, auf ein Angebot für die gesamte Region und auf Kultur, die Barrieren abbaut und Neugier fördert. Dass das Haus mitten in der historischen Innenstadt liegt und gleichzeitig logistisch hervorragend angebunden ist, verstärkt diese Wirkung. Das Publikum erreicht die Säle zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus oder Auto – kurze Wege, klare Orientierung und vielfältige Optionen für den Ticketkauf sorgen für ein reibungsloses Erlebnis von der Anreise bis zum Applaus.
Quellen:
- Friedrichsforum – Spielstätten
- Friedrichsforum – Programm
- Friedrichsforum – Kontakt und Ticketing
- Bayreuth Tourismus – Friedrichsforum Eventlocation
- Bayreuth Baroque – Friedrichsforum Großer Saal
- VGN – Haltestelle Bayreuth Friedrichsforum
- Stadtwerke Bayreuth – Parkhäuser und Parkplätze
- inBayreuth – Tiefgarage Unteres Tor
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Susi Gröbel
6. März 2025
Der Preis für das Parken, 1,50 Euro pro Stunde, ist im Vergleich zu anderen Städten wie Bamberg, wo der Preis 2,50 Euro pro Stunde beträgt, immer noch recht moderat. Und das ist nur fürs Parken!
Dr. Björn Rodday
24. September 2025
Thomas Rauch
5. Dezember 2024

