Innenhof Clarissenkloster, Klostertor 2
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Hof

Innenhof Clarissenkloster, Klostertor 2, Hof

Innenhof Clarissenkloster, Klostertor 2 | Geschichte & Parken

Der Innenhof Clarissenkloster am Klostertor 2 ist kein gewöhnlicher Hofraum, sondern ein Ort, an dem sich Hofer Stadtgeschichte, soziale Arbeit, stille Einkehr und kulturelle Nutzung auf engem Raum begegnen. Wer hier ankommt, steht mitten in einer historischen Anlage, die über Jahrhunderte gewachsen ist und heute von der Diakonie Hochfranken geprägt wird. Der Hof ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch atmosphärisch besonders: Er wirkt geschützt, ruhig und gleichzeitig offen, weil er als Durchgang, Treffpunkt und Ort der Besinnung genutzt wird. Genau diese Mischung macht den Standort so einzigartig. Zwischen Rathausnähe, Altstadt und den umliegenden Straßen der Innenstadt liegt ein Ensemble, das in Hof seit langer Zeit eine feste Rolle spielt und heute noch immer von Menschen verschiedener Generationen betreten, erlebt und genutzt wird. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Für Suchende, die nach Innenhof, Klosterhof, Klostertor 2, Parken, Geschichte oder besonderen Orten in Hof fragen, bündelt dieser Standort mehrere Interessen in einem einzigen Ziel. Das macht den Innenhof Clarissenkloster nicht nur für Besucherinnen und Besucher spannend, sondern auch für Menschen, die sich für historische Klosteranlagen, die Hofer Innenstadt oder besondere Veranstaltungsorte interessieren. Zugleich ist der Ort heute nicht museal eingefroren, sondern lebendig: Hier arbeiten, wohnen, begleiten und begegnen sich Menschen, und genau dadurch bleibt die alte Anlage ein Teil des städtischen Alltags. Diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart prägt den Charakter des Hofes bis heute. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Geschichte des Klarissenklosters in Hof

Die Wurzeln des Klarissenklosters in Hof reichen in die Zeit um 1290 zurück, als das Kloster für Nonnen gegründet wurde. Der Tourismusverband Franken nennt als erste urkundliche Erwähnung das Jahr 1291 und beschreibt die Anlage als bedeutenden Teil der Stadtgeschichte. Besonders spannend ist dabei, dass sich die Anlage zwischen dem Hofer Schloss und dem Franziskanerkloster befand und durch eine Mauer getrennt war. Das bedeutet: Der heutige Standort steht nicht isoliert, sondern war von Anfang an Teil eines größeren geistlichen und städtischen Gefüges. In den Quellen wird außerdem deutlich, dass das Kloster in seiner Frühzeit von adeligen Frauen geprägt war und damit eine wichtige soziale und wirtschaftliche Rolle in Hof spielte. Der Ort war also nicht nur ein religiöser Raum, sondern auch ein Zentrum von Besitz, Einfluss und städtischer Ordnung. ([frankentourismus.de](https://www.frankentourismus.de/poi/klarissenkloster_hof-45233/))

Besonders hervorzuheben ist die Neugründung von 1348 durch Gertrud von Uttenhofen, die dem Kloster erheblichen Reichtum brachte. Die Tourismusquelle beschreibt, dass nachfolgende Äbtissinnen Besitz und Ansehen des Klosters weiter mehrten. Zu den bekanntesten Namen gehört Margarethe von Brandenburg, eine Tochter Markgraf Albrecht Achilles’, die als Äbtissin eine herausgehobene Stellung einnahm. Gerade an solchen Biografien zeigt sich, wie eng Hofs Klostergeschichte mit der regionalen Adelskultur verbunden war. Auch im städtischen Gedächtnis lebt diese Epoche weiter, denn der Hofer Stadtführer für Kinder fasst die Geschichte bewusst so zusammen, dass sie bis heute im Bewusstsein der Stadt verankert bleibt. Das Klarissenkloster war also nie ein Randthema, sondern ein gewichtiger Bestandteil der Hofer Entwicklung. ([frankentourismus.de](https://www.frankentourismus.de/poi/klarissenkloster_hof-45233/))

Nach der Reformation änderte sich die Nutzung des Klosters grundlegend. Die Tourismusseite nennt 1564 als Auflösungsdatum und berichtet von späterer Nutzung als Getreidelager und Gefängnis, während die Diakonie in ihren historischen Erläuterungen auf das Ende der klösterlichen Nutzung nach dem Tod der letzten Äbtissin im 16. Jahrhundert verweist. Unabhängig von der genauen Jahresangabe ist historisch sicher: Das geistliche Leben endete, und das Gebäude erhielt neue, weltliche Funktionen. Genau diese Umbrüche machen die Anlage heute so interessant, weil sie nicht nur von Klosterfrömmigkeit erzählt, sondern auch von Umnutzung, Bestand und städtischem Wandel. Das heutige Areal bewahrt somit nicht nur Mauern, sondern auch die Erinnerung an eine frühe städtische Macht- und Kulturgeschichte, die sich im Herzen Hofs verdichtet. ([frankentourismus.de](https://www.frankentourismus.de/poi/klarissenkloster_hof-45233/))

Architektur, Kreuzgang und denkmalgeschützter Innenhof

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege beschreibt das Objekt am Klostertor 2 als ehemalige Klarissenklosteranlage aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die später als Landgerichtsgefängnis diente und heute von der Diakonie Hochfranken genutzt wird. Besonders wichtig ist die bauliche Struktur: Es handelt sich um eine Zweiflügelanlage um einen Innenhof. Der Südflügel ist ein zweigeschossiger, hofseitig geböschter Walmdachbau, im Erdgeschoss ein Flügel des ehemaligen Kreuzgangs. Der Ostflügel ist ein zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Klostertor, ebenfalls mit einem gewölbten Kreuzgangflügel im Erdgeschoss. Hinzu kommen Reste der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert mit Schießscharten und drei Spitzbogennischen. Diese Details zeigen, dass der Innenhof nicht nur ein hübscher Innenraum ist, sondern ein historisch gewachsenes Denkmalensemble mit klar ablesbarer Bausubstanz. ([geodaten.bayern.de](https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_464000.pdf))

Für Besucher ist gerade die Kombination aus Architektur und Atmosphäre reizvoll. Die Diakonie weist darauf hin, dass ein Teil des Kreuzgangs bis heute erhalten ist und dass ein Blick in diesen Gang besonders lohnend ist. Außerdem erinnert sie mit einem Ort der Stille an die ehemalige Nonnenkirche, die einst an dieser Stelle stand. Damit wird der Innenhof zu einem Raum, in dem Architektur nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden kann. Die alten Mauerzüge, der geschützte Hofraum und die Reste klösterlicher Struktur vermitteln noch immer das Gefühl eines abgeschirmten, konzentrierten Ortes. Gleichzeitig ist der Innenhof kein toter Denkmalhof, sondern Teil einer lebendigen Anlage, in der historische Schichten sichtbar bleiben und moderne Nutzung organisch eingebettet ist. Genau diese Verbindung aus Denkmal, Alltag und Erinnerung macht den Standort so wertvoll für Hof. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Diakonie Hochfranken, Haus am Klosterhof und Ort der Stille

Seit 1991 nutzt die Diakonie Hochfranken den historischen Gebäudekomplex als Geschäftsstelle; auch das Pflegeheim Haus am Klosterhof befindet sich dort. Die Diakonie beschreibt das Ensemble als Stadthaus, das sich mit Verwaltung, ambulantem Dienst und verschiedenen Beratungsdiensten um einen historischen Innenhof mit großer Linde gruppiert. Dieser Hof steht nicht nur für Organisation und Pflege, sondern auch für Kontinuität: Der Name Haus am Klosterhof verweist bewusst auf das frühere Klarissenkloster. Das Haus selbst liegt sehr zentral, aber ruhig nahe dem Rathaus und erreicht in wenigen Minuten die Ludwigstraße, die Michaeliskirche und die Marienkirche. Damit ist der Standort nicht nur geschichtlich interessant, sondern auch in der täglichen Stadtlogik hervorragend verankert. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Das Haus am Klosterhof gliedert sich in zwei Wohnbereiche, nämlich stationäre Pflege und eine beschützende Wohngruppe für Menschen mit Demenz. Laut Diakonie stehen voll ausgestattete Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung, die behindertengerecht und mit Notruf ausgestattet sind. Zusätzlich lädt der Erlebnisgarten zusammen mit dem Innenhof zum Verweilen ein. Die Einrichtung bietet darüber hinaus Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Hospiz- und Palliativbegleitung, individuelle Beratung, Ehrenamtsarbeit und verschiedene kulturelle Angebote. Besonders wichtig für den Charakter des Ortes ist, dass der Innenhof nicht nur ein funktionaler Zwischenraum ist, sondern ausdrücklich als Ort zum Genießen, Begegnen und Entschleunigen beschrieben wird. So bleibt das ehemalige Kloster nicht hinter Glas, sondern wird in einer sozialen und menschlichen Gegenwart weitergeführt. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/senioren-und-pflege/alten-und-pflegeheime/haus-am-klosterhof))

Zu den besonderen Zügen des Standorts gehört der Ort der Stille. Die Diakonie hat an der Stelle der ehemaligen Nonnenkirche ein beleuchtetes Denkmal errichtet, das im Nordosteck des Innenhofes liegt. Dort laden Bänke, eine Glocke und ein Kreuz zur Besinnung ein. Nach Angaben der Diakonie ist dieser Platz sehr verborgen, obwohl er zentral liegt, und gerade deswegen für viele Menschen ein überraschender Ruhepunkt. Zusätzlich betont die Einrichtung, dass es sich um den einzigen Kreuzgang in Hof und wohl auch in weiter Umgebung handelt, soweit der erhaltene Teil mit dem Klostercafé nicht mitgerechnet wird. Diese Formulierung macht deutlich, wie außergewöhnlich der Standort ist: Er ist weder nur Pflegeheim noch nur Denkmal, sondern ein Ort, an dem Stadtgeschichte, christliche Tradition und tägliche Fürsorge zusammenkommen. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Pilgerherberge, öffentlicher Durchgang und Alltag am Klostertor

Ein weiterer besonderer Aspekt ist die Pilgerherberge am Klosterhof. Nach Angaben der Diakonie bietet sie vier Betten, Sanitäranlagen und einen kleinen Aufenthaltsraum. Eine Gebühr wird nicht erhoben, allerdings wird eine Spende von acht Euro gewünscht. Der Schlüssel kann bis 20 Uhr im gegenüberliegenden Pflegeheim Haus am Klosterhof in der Lessingstraße 4 abgeholt werden, und dort erhält man auch einen Pilgerstempel. Damit ist der Ort nicht nur für lokale Besucherinnen und Besucher relevant, sondern auch für Menschen auf dem Jakobsweg, die Hof als Station erleben. Die Herberge fügt sich damit in ein traditionelles Netz geistlicher Gastfreundschaft ein, das die historische Prägung des Ortes in die Gegenwart verlängert. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Wichtig für viele Besucher ist außerdem, dass der Innenhof als öffentlicher Durchgang genutzt werden darf. Die Diakonie beschreibt, dass sich im Hof nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims aufhalten, sondern dass der Bereich auch der Öffentlichkeit als Passage zur Verfügung steht und mit dem Café am Klosterhof zum Verweilen einlädt. Dadurch gewinnt der Innenhof eine doppelte Funktion: Er ist einerseits Rückzugsort und andererseits alltäglicher Weg im innerstädtischen Raum. Wer durch Hof spaziert, kann hier also nicht nur Architektur betrachten, sondern den Ort im Wortsinn durchqueren. Diese Offenheit ist für ehemalige Klosteranlagen nicht selbstverständlich und macht den Standort noch zugänglicher. Der Innenhof ist damit kein abgeschottetes Areal, sondern ein Raum, der Besucherbewegung, Ruhe und Pflege miteinander verbindet. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Auch die historische Erinnerung wird vor Ort aktiv erzählt. Die Diakonie hat Informationsangebote am Klostertor 2 geschaffen, die auf die Bedeutung der Klöster von den Anfängen bis zur Reformation hinweisen. In diesem Zusammenhang werden auch Franz von Assisi und Klara von Assisi als symbolische Bezugspunkte genannt. Zusätzlich betont die Einrichtung, dass die Glocke am Ort der Stille mit einem Schlagwerk ausgestattet wurde, das morgens, mittags und abends erklingt und so den Alltag strukturiert. Das zeigt sehr schön, wie der Innenhof heute lebt: als Ort für Pflege, als Zwischenraum für Besucher, als Pilgerstation, als Erinnerungsraum und als kleiner Klangkörper mitten in der Stadt. Genau diese Vielschichtigkeit sorgt dafür, dass der Standort auch im Alltag präsent bleibt und nicht nur bei Führungen oder Veranstaltungen Bedeutung hat. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Anfahrt, Parken, Veranstaltungen und Umgebung

Für die Anfahrt ist vor allem wichtig, dass Hof nach Angaben der Stadt über 2.200 Parkplätze in der Innenstadt und unmittelbaren Nähe des Zentrums verfügt. Der Parkplatzfinder der Stadt nennt in der Kernzone unter anderem die Tiefgarage am Rathaus, das Parkhaus Altstadt-Passage, den Parkplatz Oberes Tor / Rähmberg, die Tiefgarage Lionturnhalle und weitere Flächen in der Innenstadt. Zusätzlich gibt es Kleinparkplätze, etwa an der Klosterstraße am Rathaus. Für Gruppen sind außerdem Busparkplätze in der Goethestraße, am Q-Bogen und in der Plauener Straße ausgewiesen. Wer also den Innenhof Clarissenkloster besuchen möchte, findet in Hof eine ungewöhnlich dichte Parkinfrastruktur vor, die für eine Innenstadtlage sehr komfortabel ist. Das ist besonders hilfreich für Besucherinnen und Besucher, die zum Café, zur Pilgerherberge, zu Beratungsangeboten oder zu einer Veranstaltung kommen. ([hof.de](https://www.hof.de/bauen-wirtschaft/wirtschaftsstandort-hof/verkehrsanbindung/parken-in-hof))

Auch die Umgebung ist sehenswert. Die Stadt Hof beschreibt ihre Innenstadt als pulsierendes Herz mit historischen Straßen, Plätzen, Geschäften, Cafés und kulturellen Angeboten. Auf einem Rundgang liegen viele Sehenswürdigkeiten praktisch auf dem Weg, darunter das Biedermeierviertel, die Kirchen der Innenstadt, das Museum Bayerisches Vogtland, der Rathausturm und die Saaleauen. Von April bis Oktober findet samstags eine Stadtführung statt, Treffpunkt ist die Tourist-Information in der Ludwigstraße. Für den Innenhof Clarissenkloster ist das besonders relevant, weil er genau in diesem städtischen Gefüge liegt: Wer ihn besucht, ist nicht abseits, sondern mitten im historischen Zentrum. Dadurch lässt sich ein Besuch gut mit einem Spaziergang durch die Innenstadt, einem Museumsbesuch oder einem Bummel durch die Ludwigstraße verbinden. ([hof.de](https://www.hof.de/leben-erleben/sehenswuerdigkeiten-in-hof/innenstadt))

Dass der Innenhof auch als Kulturort wahrgenommen wird, zeigen die Veranstaltungen in und um die Anlage. Die Stadt Hof berichtet von den InnenHofKonzerten, die von Mai bis September stattfinden und freien Eintritt bieten. Außerdem findet im Innenhof Clarissenkloster eine Bläserserenade des CVJM-Posaunenchors Hof statt. Für die Diakonie selbst gehören kulturelle Angebote wie Innenhofkonzerte ausdrücklich zum Alltag des Hauses am Klosterhof. So entsteht eine besondere Balance: Der Ort bleibt ruhig und geschichtlich aufgeladen, wird aber gleichzeitig für Musik, Begegnung und sommerliche Stadtmomente geöffnet. Genau diese Mischung aus Geschichte, Pflege, Besinnung und Kultur macht ihn für Suchende so spannend, weil sie nicht nur ein einzelnes Gebäude finden, sondern einen ganzen urbanen Erlebnisraum. Wer den Innenhof Clarissenkloster besucht, erlebt deshalb nicht nur ein Denkmal, sondern einen lebendigen Teil Hofs, der Vergangenheit und Gegenwart elegant miteinander verbindet. ([hof.de](https://www.hof.de/en/news-1/city-marketing-association-elects-board?utm_source=openai))

Quellen:

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Innenhof Clarissenkloster, Klostertor 2 | Geschichte & Parken

Der Innenhof Clarissenkloster am Klostertor 2 ist kein gewöhnlicher Hofraum, sondern ein Ort, an dem sich Hofer Stadtgeschichte, soziale Arbeit, stille Einkehr und kulturelle Nutzung auf engem Raum begegnen. Wer hier ankommt, steht mitten in einer historischen Anlage, die über Jahrhunderte gewachsen ist und heute von der Diakonie Hochfranken geprägt wird. Der Hof ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch atmosphärisch besonders: Er wirkt geschützt, ruhig und gleichzeitig offen, weil er als Durchgang, Treffpunkt und Ort der Besinnung genutzt wird. Genau diese Mischung macht den Standort so einzigartig. Zwischen Rathausnähe, Altstadt und den umliegenden Straßen der Innenstadt liegt ein Ensemble, das in Hof seit langer Zeit eine feste Rolle spielt und heute noch immer von Menschen verschiedener Generationen betreten, erlebt und genutzt wird. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Für Suchende, die nach Innenhof, Klosterhof, Klostertor 2, Parken, Geschichte oder besonderen Orten in Hof fragen, bündelt dieser Standort mehrere Interessen in einem einzigen Ziel. Das macht den Innenhof Clarissenkloster nicht nur für Besucherinnen und Besucher spannend, sondern auch für Menschen, die sich für historische Klosteranlagen, die Hofer Innenstadt oder besondere Veranstaltungsorte interessieren. Zugleich ist der Ort heute nicht museal eingefroren, sondern lebendig: Hier arbeiten, wohnen, begleiten und begegnen sich Menschen, und genau dadurch bleibt die alte Anlage ein Teil des städtischen Alltags. Diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart prägt den Charakter des Hofes bis heute. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Geschichte des Klarissenklosters in Hof

Die Wurzeln des Klarissenklosters in Hof reichen in die Zeit um 1290 zurück, als das Kloster für Nonnen gegründet wurde. Der Tourismusverband Franken nennt als erste urkundliche Erwähnung das Jahr 1291 und beschreibt die Anlage als bedeutenden Teil der Stadtgeschichte. Besonders spannend ist dabei, dass sich die Anlage zwischen dem Hofer Schloss und dem Franziskanerkloster befand und durch eine Mauer getrennt war. Das bedeutet: Der heutige Standort steht nicht isoliert, sondern war von Anfang an Teil eines größeren geistlichen und städtischen Gefüges. In den Quellen wird außerdem deutlich, dass das Kloster in seiner Frühzeit von adeligen Frauen geprägt war und damit eine wichtige soziale und wirtschaftliche Rolle in Hof spielte. Der Ort war also nicht nur ein religiöser Raum, sondern auch ein Zentrum von Besitz, Einfluss und städtischer Ordnung. ([frankentourismus.de](https://www.frankentourismus.de/poi/klarissenkloster_hof-45233/))

Besonders hervorzuheben ist die Neugründung von 1348 durch Gertrud von Uttenhofen, die dem Kloster erheblichen Reichtum brachte. Die Tourismusquelle beschreibt, dass nachfolgende Äbtissinnen Besitz und Ansehen des Klosters weiter mehrten. Zu den bekanntesten Namen gehört Margarethe von Brandenburg, eine Tochter Markgraf Albrecht Achilles’, die als Äbtissin eine herausgehobene Stellung einnahm. Gerade an solchen Biografien zeigt sich, wie eng Hofs Klostergeschichte mit der regionalen Adelskultur verbunden war. Auch im städtischen Gedächtnis lebt diese Epoche weiter, denn der Hofer Stadtführer für Kinder fasst die Geschichte bewusst so zusammen, dass sie bis heute im Bewusstsein der Stadt verankert bleibt. Das Klarissenkloster war also nie ein Randthema, sondern ein gewichtiger Bestandteil der Hofer Entwicklung. ([frankentourismus.de](https://www.frankentourismus.de/poi/klarissenkloster_hof-45233/))

Nach der Reformation änderte sich die Nutzung des Klosters grundlegend. Die Tourismusseite nennt 1564 als Auflösungsdatum und berichtet von späterer Nutzung als Getreidelager und Gefängnis, während die Diakonie in ihren historischen Erläuterungen auf das Ende der klösterlichen Nutzung nach dem Tod der letzten Äbtissin im 16. Jahrhundert verweist. Unabhängig von der genauen Jahresangabe ist historisch sicher: Das geistliche Leben endete, und das Gebäude erhielt neue, weltliche Funktionen. Genau diese Umbrüche machen die Anlage heute so interessant, weil sie nicht nur von Klosterfrömmigkeit erzählt, sondern auch von Umnutzung, Bestand und städtischem Wandel. Das heutige Areal bewahrt somit nicht nur Mauern, sondern auch die Erinnerung an eine frühe städtische Macht- und Kulturgeschichte, die sich im Herzen Hofs verdichtet. ([frankentourismus.de](https://www.frankentourismus.de/poi/klarissenkloster_hof-45233/))

Architektur, Kreuzgang und denkmalgeschützter Innenhof

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege beschreibt das Objekt am Klostertor 2 als ehemalige Klarissenklosteranlage aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die später als Landgerichtsgefängnis diente und heute von der Diakonie Hochfranken genutzt wird. Besonders wichtig ist die bauliche Struktur: Es handelt sich um eine Zweiflügelanlage um einen Innenhof. Der Südflügel ist ein zweigeschossiger, hofseitig geböschter Walmdachbau, im Erdgeschoss ein Flügel des ehemaligen Kreuzgangs. Der Ostflügel ist ein zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Klostertor, ebenfalls mit einem gewölbten Kreuzgangflügel im Erdgeschoss. Hinzu kommen Reste der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert mit Schießscharten und drei Spitzbogennischen. Diese Details zeigen, dass der Innenhof nicht nur ein hübscher Innenraum ist, sondern ein historisch gewachsenes Denkmalensemble mit klar ablesbarer Bausubstanz. ([geodaten.bayern.de](https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_464000.pdf))

Für Besucher ist gerade die Kombination aus Architektur und Atmosphäre reizvoll. Die Diakonie weist darauf hin, dass ein Teil des Kreuzgangs bis heute erhalten ist und dass ein Blick in diesen Gang besonders lohnend ist. Außerdem erinnert sie mit einem Ort der Stille an die ehemalige Nonnenkirche, die einst an dieser Stelle stand. Damit wird der Innenhof zu einem Raum, in dem Architektur nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden kann. Die alten Mauerzüge, der geschützte Hofraum und die Reste klösterlicher Struktur vermitteln noch immer das Gefühl eines abgeschirmten, konzentrierten Ortes. Gleichzeitig ist der Innenhof kein toter Denkmalhof, sondern Teil einer lebendigen Anlage, in der historische Schichten sichtbar bleiben und moderne Nutzung organisch eingebettet ist. Genau diese Verbindung aus Denkmal, Alltag und Erinnerung macht den Standort so wertvoll für Hof. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Diakonie Hochfranken, Haus am Klosterhof und Ort der Stille

Seit 1991 nutzt die Diakonie Hochfranken den historischen Gebäudekomplex als Geschäftsstelle; auch das Pflegeheim Haus am Klosterhof befindet sich dort. Die Diakonie beschreibt das Ensemble als Stadthaus, das sich mit Verwaltung, ambulantem Dienst und verschiedenen Beratungsdiensten um einen historischen Innenhof mit großer Linde gruppiert. Dieser Hof steht nicht nur für Organisation und Pflege, sondern auch für Kontinuität: Der Name Haus am Klosterhof verweist bewusst auf das frühere Klarissenkloster. Das Haus selbst liegt sehr zentral, aber ruhig nahe dem Rathaus und erreicht in wenigen Minuten die Ludwigstraße, die Michaeliskirche und die Marienkirche. Damit ist der Standort nicht nur geschichtlich interessant, sondern auch in der täglichen Stadtlogik hervorragend verankert. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Das Haus am Klosterhof gliedert sich in zwei Wohnbereiche, nämlich stationäre Pflege und eine beschützende Wohngruppe für Menschen mit Demenz. Laut Diakonie stehen voll ausgestattete Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung, die behindertengerecht und mit Notruf ausgestattet sind. Zusätzlich lädt der Erlebnisgarten zusammen mit dem Innenhof zum Verweilen ein. Die Einrichtung bietet darüber hinaus Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Hospiz- und Palliativbegleitung, individuelle Beratung, Ehrenamtsarbeit und verschiedene kulturelle Angebote. Besonders wichtig für den Charakter des Ortes ist, dass der Innenhof nicht nur ein funktionaler Zwischenraum ist, sondern ausdrücklich als Ort zum Genießen, Begegnen und Entschleunigen beschrieben wird. So bleibt das ehemalige Kloster nicht hinter Glas, sondern wird in einer sozialen und menschlichen Gegenwart weitergeführt. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/senioren-und-pflege/alten-und-pflegeheime/haus-am-klosterhof))

Zu den besonderen Zügen des Standorts gehört der Ort der Stille. Die Diakonie hat an der Stelle der ehemaligen Nonnenkirche ein beleuchtetes Denkmal errichtet, das im Nordosteck des Innenhofes liegt. Dort laden Bänke, eine Glocke und ein Kreuz zur Besinnung ein. Nach Angaben der Diakonie ist dieser Platz sehr verborgen, obwohl er zentral liegt, und gerade deswegen für viele Menschen ein überraschender Ruhepunkt. Zusätzlich betont die Einrichtung, dass es sich um den einzigen Kreuzgang in Hof und wohl auch in weiter Umgebung handelt, soweit der erhaltene Teil mit dem Klostercafé nicht mitgerechnet wird. Diese Formulierung macht deutlich, wie außergewöhnlich der Standort ist: Er ist weder nur Pflegeheim noch nur Denkmal, sondern ein Ort, an dem Stadtgeschichte, christliche Tradition und tägliche Fürsorge zusammenkommen. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Pilgerherberge, öffentlicher Durchgang und Alltag am Klostertor

Ein weiterer besonderer Aspekt ist die Pilgerherberge am Klosterhof. Nach Angaben der Diakonie bietet sie vier Betten, Sanitäranlagen und einen kleinen Aufenthaltsraum. Eine Gebühr wird nicht erhoben, allerdings wird eine Spende von acht Euro gewünscht. Der Schlüssel kann bis 20 Uhr im gegenüberliegenden Pflegeheim Haus am Klosterhof in der Lessingstraße 4 abgeholt werden, und dort erhält man auch einen Pilgerstempel. Damit ist der Ort nicht nur für lokale Besucherinnen und Besucher relevant, sondern auch für Menschen auf dem Jakobsweg, die Hof als Station erleben. Die Herberge fügt sich damit in ein traditionelles Netz geistlicher Gastfreundschaft ein, das die historische Prägung des Ortes in die Gegenwart verlängert. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Wichtig für viele Besucher ist außerdem, dass der Innenhof als öffentlicher Durchgang genutzt werden darf. Die Diakonie beschreibt, dass sich im Hof nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims aufhalten, sondern dass der Bereich auch der Öffentlichkeit als Passage zur Verfügung steht und mit dem Café am Klosterhof zum Verweilen einlädt. Dadurch gewinnt der Innenhof eine doppelte Funktion: Er ist einerseits Rückzugsort und andererseits alltäglicher Weg im innerstädtischen Raum. Wer durch Hof spaziert, kann hier also nicht nur Architektur betrachten, sondern den Ort im Wortsinn durchqueren. Diese Offenheit ist für ehemalige Klosteranlagen nicht selbstverständlich und macht den Standort noch zugänglicher. Der Innenhof ist damit kein abgeschottetes Areal, sondern ein Raum, der Besucherbewegung, Ruhe und Pflege miteinander verbindet. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/news-detail/franz-und-klara-am-klostertor))

Auch die historische Erinnerung wird vor Ort aktiv erzählt. Die Diakonie hat Informationsangebote am Klostertor 2 geschaffen, die auf die Bedeutung der Klöster von den Anfängen bis zur Reformation hinweisen. In diesem Zusammenhang werden auch Franz von Assisi und Klara von Assisi als symbolische Bezugspunkte genannt. Zusätzlich betont die Einrichtung, dass die Glocke am Ort der Stille mit einem Schlagwerk ausgestattet wurde, das morgens, mittags und abends erklingt und so den Alltag strukturiert. Das zeigt sehr schön, wie der Innenhof heute lebt: als Ort für Pflege, als Zwischenraum für Besucher, als Pilgerstation, als Erinnerungsraum und als kleiner Klangkörper mitten in der Stadt. Genau diese Vielschichtigkeit sorgt dafür, dass der Standort auch im Alltag präsent bleibt und nicht nur bei Führungen oder Veranstaltungen Bedeutung hat. ([diakonie-hochfranken.de](https://www.diakonie-hochfranken.de/ueber-uns/pilgerherberge-und-ort-der-stille))

Anfahrt, Parken, Veranstaltungen und Umgebung

Für die Anfahrt ist vor allem wichtig, dass Hof nach Angaben der Stadt über 2.200 Parkplätze in der Innenstadt und unmittelbaren Nähe des Zentrums verfügt. Der Parkplatzfinder der Stadt nennt in der Kernzone unter anderem die Tiefgarage am Rathaus, das Parkhaus Altstadt-Passage, den Parkplatz Oberes Tor / Rähmberg, die Tiefgarage Lionturnhalle und weitere Flächen in der Innenstadt. Zusätzlich gibt es Kleinparkplätze, etwa an der Klosterstraße am Rathaus. Für Gruppen sind außerdem Busparkplätze in der Goethestraße, am Q-Bogen und in der Plauener Straße ausgewiesen. Wer also den Innenhof Clarissenkloster besuchen möchte, findet in Hof eine ungewöhnlich dichte Parkinfrastruktur vor, die für eine Innenstadtlage sehr komfortabel ist. Das ist besonders hilfreich für Besucherinnen und Besucher, die zum Café, zur Pilgerherberge, zu Beratungsangeboten oder zu einer Veranstaltung kommen. ([hof.de](https://www.hof.de/bauen-wirtschaft/wirtschaftsstandort-hof/verkehrsanbindung/parken-in-hof))

Auch die Umgebung ist sehenswert. Die Stadt Hof beschreibt ihre Innenstadt als pulsierendes Herz mit historischen Straßen, Plätzen, Geschäften, Cafés und kulturellen Angeboten. Auf einem Rundgang liegen viele Sehenswürdigkeiten praktisch auf dem Weg, darunter das Biedermeierviertel, die Kirchen der Innenstadt, das Museum Bayerisches Vogtland, der Rathausturm und die Saaleauen. Von April bis Oktober findet samstags eine Stadtführung statt, Treffpunkt ist die Tourist-Information in der Ludwigstraße. Für den Innenhof Clarissenkloster ist das besonders relevant, weil er genau in diesem städtischen Gefüge liegt: Wer ihn besucht, ist nicht abseits, sondern mitten im historischen Zentrum. Dadurch lässt sich ein Besuch gut mit einem Spaziergang durch die Innenstadt, einem Museumsbesuch oder einem Bummel durch die Ludwigstraße verbinden. ([hof.de](https://www.hof.de/leben-erleben/sehenswuerdigkeiten-in-hof/innenstadt))

Dass der Innenhof auch als Kulturort wahrgenommen wird, zeigen die Veranstaltungen in und um die Anlage. Die Stadt Hof berichtet von den InnenHofKonzerten, die von Mai bis September stattfinden und freien Eintritt bieten. Außerdem findet im Innenhof Clarissenkloster eine Bläserserenade des CVJM-Posaunenchors Hof statt. Für die Diakonie selbst gehören kulturelle Angebote wie Innenhofkonzerte ausdrücklich zum Alltag des Hauses am Klosterhof. So entsteht eine besondere Balance: Der Ort bleibt ruhig und geschichtlich aufgeladen, wird aber gleichzeitig für Musik, Begegnung und sommerliche Stadtmomente geöffnet. Genau diese Mischung aus Geschichte, Pflege, Besinnung und Kultur macht ihn für Suchende so spannend, weil sie nicht nur ein einzelnes Gebäude finden, sondern einen ganzen urbanen Erlebnisraum. Wer den Innenhof Clarissenkloster besucht, erlebt deshalb nicht nur ein Denkmal, sondern einen lebendigen Teil Hofs, der Vergangenheit und Gegenwart elegant miteinander verbindet. ([hof.de](https://www.hof.de/en/news-1/city-marketing-association-elects-board?utm_source=openai))

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