Harald Schwaetzer in Bayreuth: Vortrag Ich-Bin-Worte als Sprachkunst

Event: Vortrag: Ich-Bin-Worte mit Prof. Dr. Harald Schwaetzer in Rudolf Steiner Haus Bayreuth, Vortragssaal, Zeppelinstraße 18, 95444 Bayreuth on 20. März 2026

Datum und Uhrzeit

20. März 2026 20:00 Uhr

Veranstaltungsort

Rudolf Steiner Haus Bayreuth, Vortragssaal, Zeppelinstraße 18, 95444 Bayreuth

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

Literatur & Lesungen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

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Ich-Bin-Worte in Bayreuth: Ein Abend über Sprachkunst, Mystik und Sinnsuche

Ein philosophisch-theologischer Abend im Rudolf Steiner Haus Bayreuth: Prof. Dr. Harald Schwaetzer führt in die sogenannten Ich-Bin-Worte des Johannesevangeliums ein und eröffnet ein konzentriertes literarisches Erlebnis zwischen biblischer Bildsprache, Kulturgeschichte und moderner Deutungskunst. Eintritt frei, prägnant, inspirierend.

Sprache, die trägt: Von Ich-Bin-Worten und ihrer poetischen Kraft

Die prädikativen Formeln – ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt – leuchten als starke Narrative. Schwaetzer beleuchtet, wie diese Sentenzen zugleich Selbstaussagen Christi und Wegmarken innerer Bildung sind. Präzise Textarbeit trifft hier auf anschauliche Interpretation: Eine Lesungs-Atmosphäre entsteht, in der Stimme, Rhythmus und Sprachkunst wirken.

Genre, Stil, Deutung: Einordnung in Literatur- und Geistesgeschichte

Als ausgewiesener Cusanus-Forscher verknüpft Schwaetzer Mystik, Symbolsprache und europäische Geistestraditionen. Die Ich-Bin-Worte erscheinen als poetische Verdichtungen einer Theologie der Bilder, deren literarische Qualität Dialoge mit Cassirer, Barth und der Renaissance-Philosophie ermöglicht. So wird aus Exegese ein lebendiges Nachdenken über Narrative und Stil.

Intime Atmosphäre, klare Gedanken: Das literarische Erlebnis vor Ort

Im Vortragssaal des Rudolf Steiner Hauses entsteht eine konzentrierte Autor-Begegnung: klare Stimme, präzise Sprache, feine semantische Nuancen. Diese Lesungs-Atmosphäre lädt zum aufmerksamen Hören ein – fern von Floskeln, nah an der Sache: Text, Kontext, Sinn.

Was bleibt: Bildung als Selbstbewegung

Die Ich-Bin-Worte eröffnen einen Entwicklungsweg des Ich. Der Abend deutet, wie Sprache Handlung ermöglicht: Erkenntnis als Erfahrung, Literatur als Schule der Wahrnehmung. Ein literarisches Erlebnis, das Langzeitwirkung entfaltet.

Fazit: Wer theologische Sprachkunst in kulturhistorischer Perspektive erleben möchte, findet hier eine konzentrierte, zeitgemäße Einführung. Freier Eintritt, kompaktes Format – ideal für Literaturfreundinnen, Studierende und alle, die Sprachkunst als Denkweg verstehen.

Offizielle Kanäle von Harald Schwaetzer:

Quellen:

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