Polarlicht in Hof: Hofer Symphoniker laden zum 3. Symphoniekonzert ein


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Ein Abend voller nordischer Spannung, Farbe und großer Klangregie
Mit dem 3. Symphoniekonzert der Saison 2026/2027 holen die Hofer Symphoniker unter dem Titel Polarlicht ein Programm in die Freiheitshalle Hof, das zwischen poetischer Weite, feiner Melancholie und orchestralem Nervenkitzel pendelt. Am Freitag, 13. November 2026, trifft die Musik von Rued Langgaard, Carl Nielsen und Jean Sibelius auf die Klarinette von Annelien Van Wauwe und das Dirigat von Hermann Bäumer. Die Konzerteinführung um 18.30 Uhr eröffnet den Abend, das Konzert beginnt um 19.30 Uhr im Festsaal der Freiheitshalle Hof.
Nordische Klangwelten, die sofort unter die Haut gehen
Schon Langgaards Polarstjernen setzt den Ton: ein Werk, das mit schimmernden Farben und luftiger Klangsprache den Blick nach oben lenkt. Direkt danach entfaltet Upaaagtede Morgenstjerner seine warm leuchtende, träumerische Seite. Diese beiden Stücke öffnen ein Panorama, in dem Orchestrierung nicht bloß Begleitung ist, sondern Atmosphäre formt. Wer sich auf den Abend einlässt, erlebt eine Live-Atmosphäre, die eher wie ein langsam aufziehendes Polarlicht wirkt als wie ein gewöhnlicher Konzertauftakt.
Carl Nielsens Klarinettenkonzert als Charakterstudie mit Biss
Mit Carl Nielsens Klarinettenkonzert op. 57 folgt ein moderner Klassiker, der zwischen kantiger Energie und lyrischer Innigkeit sein ganz eigenes Profil entwickelt. Annelien Van Wauwe bringt dafür genau jene Mischung aus Wärme, Virtuosität und feiner Linienführung mit, für die sie international geschätzt wird. Ihre Auszeichnungen, darunter der ARD-Musikwettbewerb, der Borletti-Buitoni Trust Award und der OPUS KLASSIK für ihr Debütalbum Belle époque, unterstreichen ihre Autorität im Repertoire. In Hof dürfte besonders das Zusammenspiel von Soloinstrument und Orchester faszinieren: ein musikalischer Dialog, der Spannung baut und im besten Moment aufblüht.
Sibelius als dramatischer Schlusspunkt
Im zweiten Teil führt Jean Sibelius mit seiner Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63 in eine andere Welt: karg, konzentriert, existenziell. Hermann Bäumer formt daraus ein Programm, das nicht auf vordergründige Effekte setzt, sondern auf innere Spannung und präzises Dirigat. Die Vierte gehört zu jenen Werken, die den Raum mit Stille, Dichte und Widerstandskraft aufladen. Gerade in der Akustik der Freiheitshalle Hof entsteht daraus ein Konzerterlebnis, das lange nachhallt.
Die Freiheitshalle Hof als großzügige Bühne für große Symphonik
Der Festsaal der Freiheitshalle Hof zählt mit mehr als 3.400 Sitzplätzen zu den größten Veranstaltungshallen der Stadt und des Landkreises Hof. Direkt angrenzend liegt der Volksfestplatz mit rund 350 kostenlosen Stellplätzen; zusätzlich gibt es behindertengerechte Parkplätze und eine gute Anbindung an den Stadtverkehr. Für Besucherinnen und Besucher entsteht damit ein unkomplizierter Konzertabend mit kurzen Wegen, klarer Anreise und viel Raum für Vorfreude.
Dieses Symphoniekonzert verbindet nordische Klangmagie, eine internationale Solistin und ein pointiertes Programm zu einem Abend für alle, die große Orchesterkunst live erleben wollen. Wer in Hof dabei ist, bekommt keine Routine, sondern ein musikalisches Ereignis mit Intensität, Farbe und emotionaler Tiefe.
Offizielle Kanäle von Annelien Van Wauwe:
- Instagram: https://www.instagram.com/vanwauweannelien
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