Hofer Symphoniker laden in Hof zum 8. Symphoniekonzert mit Marie-Ange Nguci ein


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Ein Abend voller innerer Spannung und großer klassischer Gesten
Mit dem 8. Symphoniekonzert der Saison 2026/2027 laden die Hofer Symphoniker zu einem Abend ein, der vom ersten Ton an unter die Haut geht. Unter dem Titel Innere Stimmen treffen Tzvi Avnis nach innen gerichtetes Streichorchesterstück, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 und Dvořáks 7. Symphonie aufeinander - ein Programm zwischen Andacht, Dramatik und sinfonischer Weite.
Zwischen Gebet und Aufbruch
Schon der Auftakt setzt einen stillen, intensiven Rahmen: Tzvi Avnis Prayer öffnet den Raum für konzentriertes Hören und macht aus dem Festsaal einen Ort der Zwiesprache. Die Musik zieht die Spannung nicht aus äußerer Lautstärke, sondern aus feinen Farben, aus atmender Streicherbewegung und aus jener Ruhe, die im Konzertsaal so selten und so kostbar wirkt.
Beethoven in c-Moll: Energie mit Tiefenschärfe
Im Zentrum steht Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37, interpretiert von Marie-Ange Nguci. Die Pianistin ist für ihre architektonische Klarheit, ihre Vision und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz bekannt. Beethoven zeichnet hier keinen gefälligen Salonabend, sondern ein Werk voller Dringlichkeit, Kontrast und Dialog: Das Klavier wirft sich ins Orchester, der langsame Satz schwebt weit entrückt, das Finale bündelt die Kräfte in einem kraftvollen Rondo. Genau darin liegt der Reiz dieses Konzerterlebnisses.
Dvořák mit dunkler Glut und großer Bögen
Antonín Dvořáks 7. Symphonie d-Moll op. 70 bringt anschließend sinfonische Tiefe und dramatische Spannung auf die Bühne. Der erste Satz verbindet kantige Gesten mit lyrischen Seitenthemen, der zweite Satz öffnet einen ruhigen Kontrapunkt, der dritte tanzt schwelgerisch, das Finale zieht die Linien mit Wucht und Präzision zusammen. Für die Live-Atmosphäre im Festsaal verspricht das einen Abend mit Kraft, Farbenreichtum und emotionaler Dichte.
Mit Mojca Lavrenčič am Dirigierpult
Die Leitung übernimmt Mojca Lavrenčič, die 2026 mit dem Sieg bei La Maestra in Paris auf sich aufmerksam machte. Ihr Dirigat steht für Klarheit, Präsenz und formbewusste Energie - eine starke Voraussetzung für ein Programm, das zwischen kammermusikalischer Intimität und großer sinfonischer Geste pendelt. Gerade diese Mischung macht den Reiz des Abends aus: ein Konzert, das nicht nur gehört, sondern gespürt werden will.
Fazit: Ein Pflichttermin für Klassikfans in Hof
Wer im April 2027 nach einem Konzert sucht, das emotionale Tiefe, virtuose Solokunst und symphonische Spannung vereint, findet in Hof einen herausragenden Termin. Das 8. Symphoniekonzert verspricht ein facettenreiches Live-Erlebnis mit feiner Akustik, starker Orchesterkultur und einem Programm, das lange nachklingt. Jetzt Tickets sichern und die Musik im Festsaal der Freiheitshalle live erleben.
Offizielle Kanäle von Marie-Ange Nguci:
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