Hofer Symphoniker spielen ihr 9. Symphoniekonzert Seelenbilder in Hof


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Seelenbilder in der Freiheitshalle: ein Sinfonieabend mit Tiefe, Glanz und großer Spannung
Die Hofer Symphoniker laden am Freitag, 14. Mai 2027, zum 9. Symphoniekonzert in den Festsaal der Freiheitshalle Hof. Unter dem Titel Seelenbilder begegnen sich mit Paul Ben-Haim, Paul Hindemith und Johannes Brahms drei Klangwelten, die aus Aufbruch, Exil, Virtuosität und romantischer Weite ihre Kraft ziehen. Solist ist Josef Špaček, am Pult steht Chefdirigent Martijn Dendievel.
Ein Programm mit Charakter und Kontrast
Schon der Beginn verspricht einen Abend voller innerer Bewegung: Paul Ben-Haims Psalm aus der Symphonie Nr. 1 öffnet ein Klangfenster zwischen jüdischer Tradition und spätromantischer Orchesterfarbe. Der zweite Satz wird in Hof als instrumentale Verdichtung eines persisch-jüdischen Liedes beschrieben – ein still leuchtender Ruhepol, der lange nachklingt.
Hindemiths Virtuosität trifft auf live gespielte Präzision
Mit Paul Hindemiths Violinkonzert cis-Moll rückt ein Werk ins Zentrum, das Rhythmus, Ausdruck und technische Schärfe verbindet. Josef Špaček bringt die Solopartie mit jener Mischung aus Klarheit und Spannung auf die Bühne, die ein großes Konzerterlebnis prägt. Hier geht es um Orchestrierung mit Kanten, um präzise Synchronisation zwischen Solovioline und Orchester, um jene elektrisierte Live-Atmosphäre, die den Festsaal sofort trägt.
Brahms als große, gelöste Apotheose
Nach der Pause öffnet Johannes Brahms mit seiner Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 eine weit schwingende, sonnenhelle Klanglandschaft. Die Hofer Symphoniker kündigen das Werk als Entspannung pur an – doch diese Gelöstheit hat Substanz. Brahms formt aus thematischer Dichte, warmem Klang und feiner Dynamik einen musikalischen Bogen, der im Saal besonders eindringlich wirkt.
Mehr als ein Konzert: Einordnung, Gespräch, unmittelbare Nähe
Zur Konzerteinführung um 18.30 Uhr im oberen Festsaalfoyer gibt es den passenden musikgeschichtlichen Rahmen. Im Anschluss folgt mit Ausklang: Nachgefragt ein Gespräch mit Josef Špaček und Martijn Dendievel. Genau diese Nähe zwischen Bühne und Publikum macht das 9. Symphoniekonzert zu einem Abend für Hörerinnen und Hörer, die nicht nur Musik erleben, sondern sie verstehen wollen.
Die Freiheitshalle als passender Resonanzraum
Der Festsaal der Freiheitshalle Hof bietet für dieses Programm den idealen Rahmen. Die Location liegt in der Kulmbacher Straße 4 in Hof, ist gut an den Stadtverkehr angebunden und verfügt laut Veranstaltungsort über barrierefreie Parkplätze in direkter Nähe des Haupt- und Festsaaleingangs. Auch die Anreise per Bus und Bahn ist bequem möglich. Für klassische Konzerte dieser Größenordnung entsteht hier ein Saalgefühl, das Nähe und Weite zugleich erlaubt.
Fazit: Das 9. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker verbindet selten gespielte Tiefe, virtuose Solokunst und Brahms’ große symphonische Gelassenheit zu einem Abend mit starkem Profil. Wer große Live-Klassik mit Atmosphäre, Expertise und Emotion erleben will, sollte sich diesen Termin in Hof nicht entgehen lassen.
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