Mein Name ist Mensch im Schiller-Quartier Hof: Konkrete Kunst im urbanen Raum


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Menschenrechte leuchten großformatig: Konkrete Kunst im Stadtleben
Im Schiller-Quartier Hof entfaltet die Präsentation 'Mein Name ist Mensch' ein eindrückliches Kunsterlebnis: Jochen Stankowski interpretiert die 30 Artikel der UN-Menschenrechtserklärung als klare, konstruktiv-konkrete Bildzeichen. Auf einer 7 x 4 Meter großen LED-Leinwand erscheinen die Artikel zudem in mehreren Sprachen und laden zur Werkbetrachtung im urbanen Raum ein.
Ästhetische Erfahrung zwischen Stadtarchitektur und Bildzeichen
Die Ausstellungsatmosphäre lebt vom Wechselspiel aus Licht, Bewegung und Maßstab. Farbflächen, Linien und geometrische Formen treten auf der LED-Fläche prägnant hervor, kontrastieren mit Fassaden, Himmel und Passantenstrom. So entsteht eine raumgreifende Installation, in der Design, Kunst und Alltag verschmelzen.
Kunsthistorische Einordnung: Konkrete Kunst und Zeichenästhetik
Stankowskis Arbeiten knüpfen an konstruktivistische und konkrete Tendenzen der Nachkriegsmoderne an. Reduktion, Modul, Serie und Rhythmus prägen die Bildsprache. Die Transformation der Menschenrechte in universell lesbare Formsysteme verweist auf die Idee einer transkulturellen, visuellen Grammatik.
Kuratorische Idee: Sichtbarkeit als Bürgerrecht
Die Entscheidung für die LED-Leinwand als Medium verlegt die Ausstellung in den öffentlichen Raum: Kunst wird niedrigschwellig, inklusiv und tageszeitlich flexibel erfahrbar. Das stärkt kulturelle Bildung im Vorübergehen und sensibilisiert für demokratische Werte.
Lernen im Vorbeigehen: Bildung im Stadtraum
Die Präsentation fördert visuelle Alphabetisierung und Diskurskompetenz. Wer stehen bleibt, entdeckt formale Analogien, Bildrhythmen, serielle Reihungen und erfährt, wie Gestaltung Inhalte strukturiert. So wird die Menschenrechtserklärung vom Text zur ästhetischen Erfahrung.
Fazit
Wer Kunst als Teil des Stadtlebens erleben möchte, findet hier ein prägnantes Statement: klare Formen, starke Farben, gesellschaftliche Relevanz. Die Präsentation ist kostenfrei, offen zugänglich und macht Lust auf vertiefte Werkbetrachtung. Besuchen Sie das Schiller-Quartier und lassen Sie die Zeichen sprechen.
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Quellen:
- Stadt Hof – Detailseite Mein Name ist Mensch
- 100 Prozent Hof – Bühne raus LED-Leinwand
- Stadt Hof – Bühne raus
- HELLERAU – Projektseite Mein Name ist Mensch
- Universitäts- und Stadtbibliothek Köln – Ausstellung Mein Name ist Mensch
- TU Dresden – Jochen Stankowski Mein Name ist Mensch
- Stadt Hof – Verifizierte Social Media Profile









