Mein Name ist Mensch im Schiller-Quartier Hof: Konkrete Kunst im urbanen Raum

Event: Mein Name ist Mensch @ Bühne raus in Schiller-Quartier Hof - Friedrichstraße 2, 95028 Hof on 6. Februar 2026

Datum und Uhrzeit

6. Februar 2026 00:00 Uhr

Veranstaltungsort

Schiller-Quartier Hof - Friedrichstraße 2, 95028 Hof

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Im Freien

Menschenrechte leuchten großformatig: Konkrete Kunst im Stadtleben

Im Schiller-Quartier Hof entfaltet die Präsentation 'Mein Name ist Mensch' ein eindrückliches Kunsterlebnis: Jochen Stankowski interpretiert die 30 Artikel der UN-Menschenrechtserklärung als klare, konstruktiv-konkrete Bildzeichen. Auf einer 7 x 4 Meter großen LED-Leinwand erscheinen die Artikel zudem in mehreren Sprachen und laden zur Werkbetrachtung im urbanen Raum ein.

Ästhetische Erfahrung zwischen Stadtarchitektur und Bildzeichen

Die Ausstellungsatmosphäre lebt vom Wechselspiel aus Licht, Bewegung und Maßstab. Farbflächen, Linien und geometrische Formen treten auf der LED-Fläche prägnant hervor, kontrastieren mit Fassaden, Himmel und Passantenstrom. So entsteht eine raumgreifende Installation, in der Design, Kunst und Alltag verschmelzen.

Kunsthistorische Einordnung: Konkrete Kunst und Zeichenästhetik

Stankowskis Arbeiten knüpfen an konstruktivistische und konkrete Tendenzen der Nachkriegsmoderne an. Reduktion, Modul, Serie und Rhythmus prägen die Bildsprache. Die Transformation der Menschenrechte in universell lesbare Formsysteme verweist auf die Idee einer transkulturellen, visuellen Grammatik.

Kuratorische Idee: Sichtbarkeit als Bürgerrecht

Die Entscheidung für die LED-Leinwand als Medium verlegt die Ausstellung in den öffentlichen Raum: Kunst wird niedrigschwellig, inklusiv und tageszeitlich flexibel erfahrbar. Das stärkt kulturelle Bildung im Vorübergehen und sensibilisiert für demokratische Werte.

Lernen im Vorbeigehen: Bildung im Stadtraum

Die Präsentation fördert visuelle Alphabetisierung und Diskurskompetenz. Wer stehen bleibt, entdeckt formale Analogien, Bildrhythmen, serielle Reihungen und erfährt, wie Gestaltung Inhalte strukturiert. So wird die Menschenrechtserklärung vom Text zur ästhetischen Erfahrung.

Fazit

Wer Kunst als Teil des Stadtlebens erleben möchte, findet hier ein prägnantes Statement: klare Formen, starke Farben, gesellschaftliche Relevanz. Die Präsentation ist kostenfrei, offen zugänglich und macht Lust auf vertiefte Werkbetrachtung. Besuchen Sie das Schiller-Quartier und lassen Sie die Zeichen sprechen.

Offizielle Kanäle von Stadt Hof – Fachbereich Kultur:

Quellen:

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